Einmal mehr: Prinzessin Madeleine erzürnt die Schweden

Skandal! Madeleine von Schweden hat etwas getan, was Prinzessinnen sonst nicht tun: Sie hat gearbeitet. Und damit auch noch eine Debatte um die Rolle der Monarchie ausgelöst.

Prinzessin Madeleine

Bildlegende: Neuer Skandal Prinzessin Madeleine hat die Schweden wieder einmal in Rage gebracht. Keystone

Gemäss Recherchen der deutschen Zeitschrift Bunte ist Prinzessin Madeleine in die Geschäfte ihres Mannes Chris O'Neill involviert. Sie soll mit fünf Prozent an drei seiner Firmen beteiligt sein und bei einer Firma soll sie zwischenzeitlich sogar als Vizepräsidentin amtiert haben.

Chris O'Neill dementierte diese Schlagzeilen umgehend und auch der Königshof sprang umgehend in die Bresche: «Die Prinzessin hat sich nichts zuschulden kommen lassen», so Hofsprecherin Margareta Thorgren gegenüber «expressen.se».

Prinzessin Madeleine in der Grauzone

Dennoch: Einmal mehr ist Prinzessin Madeleine bei ihrem Volk in Ungnade gefallen, einmal mehr wird die Rolle der Monarchie öffentlich diskutiert. Denn: Die Mitglieder der schwedischen Königsfamilie gehen keiner gewinnbringenden Tätigkeit nach – diese Regel haben sich die Royals selbst auferlegt.

Ob dies auch für Madeleine gelten muss? Immerhin ist sie nur an vierter Stelle der Thronfolge. Jedenfalls wird einmal mehr deutlich, wie stark das schwedische Königshaus im Wandel steckt. In welche Richtung es sich entwickeln wird, ist noch unklar.

Monarchie-Schaden durch Eskapaden

Madeleine spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn durch ihre Eskapaden – ihre Abkehr vom royalen Leben, ihren Wegzug nach New York, um nur einige Beispiele zu nennen – schadet sie dem Königshaus mehr und mehr.