Kate-Scherzanruf: Keine Anklage gegen die Radiomoderatoren

Aufatmen bei den beiden australischen Radiomoderatoren: Sie müssen nach ihrem Scherzanruf in die Londoner Klinik von Herzogin Catherine keine rechtlichen Konsequenzen befürchten. Eine Krankenschwester brachte sich nach dem Telefonat um.

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Die beiden australischen Radiomoderatoren äussern sich zum Tod...

0:49 min, vom 10.12.2012

«Wie dumm er auch war, der Telefonanruf war als harmloser Scherz gemeint», erklärte die Londoner Staatsanwaltschaft am Freitag. Die Folgen seien zwar äusserst tragisch – Beweise auf Totschlag gebe es allerdings keine. Die zwei australischen Radiomoderatoren müssen keine juristischen Konsequenzen befürchten.

Harmloser Streich mit tragischen Folgen

Im Dezember 2012 riefen die beiden Moderatoren in jener Londoner Klinik an, in der Herzogin Catherine wegen schwerer Schwangerschaftsübelkeit behandelt wurde. Mel Greig und Michael Christian gaben sich dabei als Queen Elisabeth und Prinz Charles aus.

Eine Krankenschwester leitete den Anruf an die Station weiter, auf der Catherine lag. Dort verriet eine Mitarbeiterin private, aber harmlose Details über den Gesundheitszustand der 31-Jährigen. Ein paar Tage später nahm sich die Krankenschwester das Leben. Die australische Radiosendung wurde unterdessen abgesetzt.