Prinz Harrys Südpol-Trip verzögert sich

Eigentlich hätte Prinz Harry schon längst von Kapstadt Richtung Antarktis weiter fliegen sollen. Doch schlechtes Wetter machte ihm und seinem Team einen Strich durch die Rechnung.

Prinz Harry kurz vor seiner Abreise von London nach Kapstadt.

Bildlegende: Zum Ausharren verdonnert Prinz Harry hat sich in einer Kältekammer vorbereitet. Jetzt wartet er aber erst einmal bei 20 Grad im Schatten. Reuters

Es war alles geplant, aber derzeit verläuft Prinz Harrys wohltätige Antarktis-Mission alles andere als planmässig. Der Royal flog letzten Sonntag von London nach Kapstadt – dort sitzt er nun fest. Am Dienstag hätte er eigentlich zum Südpol reisen sollen. Wegen eines Polarsturms müssen er und seine Teamkollegen eine Verbesserung der Wetterlage abwarten. Möglicher nächster Abreisetermin ist Freitag, wie es auf Facebook heisst.

Prinz Harry nimmt an der Seite von britischen Kriegsveteranen an dem Abenteuer teil, um Spenden für die Organisation «Walking With The Wounded» zu sammeln. Eine Sprecherin: «Im Moment warten sie nur. Sie schaffen es, ein bisschen zu trainieren.»

An dem Wettrennen vom 87. Breitengrad zum geografischen Südpol sind insgesamt sieben Teams beteiligt. Sie alle müssen ein dickes Fell haben: Bei ihrem 334 Kilometer langen Fussmarsch werden sie Temperaturen um die -35 Grad Celsius und starke Winde aushalten müssen.

Geplant war, dass die Teams am 30. November los waten und am 16. Dezember an ihrem Ziel ankommen. Die Verzögerung könnte bedeuten, dass der Prinz und seine Mitstreiter nicht pünktlich zu Weihnachten daheim sind.

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