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Royal Windsor-Wächter rebellieren gegen Knauser-Queen

Nur noch Dienst nach Vorschrift. Keine Extra-Aufgaben mehr. So lautet ab Ende April die Devise von rund 70 Wächtern der Queen. So wollen sie für mehr Gehalt kämpfen.

Queen und Schloss Windsor
Legende: Geizhals Queen Elizabeth drückt den Sparhahn. Reuters

Der Arbeitskampf der Angestellten auf Schloss Windsor, dem Wohnsitz von Queen Elizabeth, läuft allerdings moderat ab: Denn streiken wollen die Wächter nicht. Nur Zusatzaufgaben – etwa Führungen für Touristen oder Hilfe beim Dolmetschen – sollen künftig nicht mehr drinliegen.

Die Wächter sind nicht direkt der Königin unterstellt und haben sich in ihrem Kampf um mehr Lohn an die Gewerkschaft gewandt. «Das Personal sollte anständig bezahlt werden. Dank ihm können die Besucher aus aller Welt ihre Zeit auf dem Schloss richtig geniessen», sagte der Gewerkschaftschef laut einer Mitteilung.

Kein royaler Lohn für Queen-Chauffeur

Es ist nicht das erste Mal, dass die Queen wegen Lohn-Dumping Schlagzeilen macht: Im Februar suchte sie einen neuen Chauffeur – und liess dafür nur gerade 2600 Franken im Monat springen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von James Klausner, Interlaken
    Es mag ja sein, dass es im Monarchie-Betrieb Probleme mit dem Lohn gibt und dass auch die Königin nur eine kritisierbare Sterbliche ist, JEDOCH die Dame ist seit über 60 Jahren Staatsoberhaupt von Grossbritannien und feiert nächstens ihren 89 Geburtstag. Der Pejorativ "Knauser-Queen" ist unangebracht. SRF sollte keine Anleihen bei der Tabloid-Presse machen.
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