Zu rebellisch: Mette-Marit bei den Norwegern unbeliebt

In Schweden, England und Spanien sind die jungen Royals um Weiten beliebter als ihre Eltern. Ganz anders in Norwegen: Kronprinz Haakon und vor allem seine Gattin Mette-Marit kommen beim Volk überhaupt nicht gut an.

Porträt Prinzessin Mette-Marit

Bildlegende: Unbeliebt Prinzessin Mette-Marit fällt immer wieder negativ auf – das goutiert das norwegische Volk gar nicht. Reuters

Eine Umfrage, die das Marktforschungs-Institut Ipsos MMI im Auftrag der norwegischen Zeitung «Dagbladet» duchgeführt hat, zeigt schwarz auf weiss: Mit 40 beziehungsweise 21 Prozent sind König Harald und Königin Sonja sehr beliebt. Im Vergleich dazu stimmen nur gerade neun Prozent für Kronprinz Haakon. Und maue fünf Prozent können sich für Kronprinzessin Mette-Marit begeistern.

Mette-Marit verärgerte die Norweger

«Diese Resultate sind alarmierend für Mette-Marit», wird der schwedische Adelsexperte Johan T. Lindwall im «Dagbladet» zitiert. Mette-Marit habe zu aussergewöhnliche Ansichten und sei zu freiheitsliebend, damit erklärt der norwegische Historiker Trond Norby ihre tiefe Beliebtheit.

So kommt es bei vielen Norwegern etwa gar nicht gut an, dass sich die Kronprinzessin vor zwei Jahren eine Auszeit genommen hat und alleine nach Indien gereist ist. Auch die geheimen Familienferien 2010 sind beim Volk auf Unverständnis gestossen.

Video «Norwegische Königsfamilie in Indien» abspielen

Norwegische Königsfamilie in Indien

2:15 min, aus Glanz & Gloria vom 23.12.2010