Aufregung um Christa Rigozzi: Ist dieser Kussmund sexistisch?

Auf einem Flyer der Zürcher Kunsthochschule posiert Christa Rigozzi mit einer Kussmund-Pose. Den Studenten gefällt das gar nicht – sie finden das sexistisch.

Christa Rigozz auf einer Schwarz-Weiss-Aufnahme mit Kussmund.

Bildlegende: Bild des Anstosses Dieses Foto von Christa Rigozzi wollen die Studenten nicht auf ihrem Flyer sehen. ZHdK / Christa Rigozzi

Was halten Sie vom Kussmund-Protest?

  • Völlig übertrieben! Christa Rigozzi hat recht: Sich darüber aufzuregen, ist altmodisch.

    75%
  • Völlig berechtigt! Mit einem Kussmund einer Ex-Miss die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, ist einer Kunsthochschule nicht würdig.

    25%
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Für die Ausstellung von Diplomarbeiten wirbt die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) mit einem Flyer. Darauf zu sehen: Christa Rigozzi, die eine Kussmund-Pose macht. Dass so für die Vernissage geworben wird, stösst den Studenten sauer auf. Für sie ist das Bild ein «plattes sexistisches Stereotyp». Das schreiben 100 Studenten und Dozenten in einem Protestbrief, aus dem der «Blick» zitiert.

«  Das steht für eine gewisse Intoleranz in künstlerisch elitären Kreisen »

Christa Rigozzi
Moderatorin und Model

Die Aufregung um ihren Kussmund kann Christa Rigozzi nicht nachvollziehen: «Den Kussmund als sexistisch zu bezeichnen, finde ich lustig und auch etwas altmodisch», schreibt sie auf «Facebook».

Im Protest sieht die studierte Kriminologin und Kommunikationswissenschaftlerin «eine gewisse Intoleranz in künstlerisch elitären Kreisen». Ein Kussmund sei heute etwas völlig Alltägliches: «Vermutlich macht jede zweite Studentin einen Kussmund, wenn sie Selfies für ihre Freunde postet.»