Beat Schlatter bringt Pfarrer zum Schwitzen

Der Schauspieler schreibt neu für eine Kirchenzeitschrift. Er bombardiert die Geistlichen mit sehr unkonventionellen Fragen.

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Beat Schlatter über seinen neusten Job

1:00 min, vom 7.3.2016

Beat Schlatter hat einen Reporterjob gefasst. «Ich stelle Geistlichen Fragen, die sich ein Journalist nicht erlauben kann. Bei denen würde der Pfarrer aufstehen und gehen», ist der 54-Jährige überzeugt. Ihm als Komiker liessen die Geistlichen die indiskreten Fragen jedoch durchgehen.

Jeden Monat erscheint eines von Schlatters Interviews im Kirchenblatt «Reformiert». Darin müssen Pfarrer auf folgende Fragen antworten: Mussten Sie schon einmal wegen eines Missgeschicks an einer Beerdigung lachen? Schwitzen Sie unter dem Talar? Hätten Sie als Pfarrer nicht Schauspielunterricht nötig?

Schlatter nicht sonderlich religiös

Eigentlich wollte Schlatter den Kolumnenjob zuerst gar nicht annehmen, wie er «G&G» an der Premiere des Musicals «Mein Name ist Eugen» verrät. Allerdings habe ihn dann die unjournalistische Herangehensweise gereizt.

Als sehr religiös würde sich Schlatter trotz seines neuen Jobs nicht bezeichnen. «Ich habe allerdings Respekt vor dem Glauben.»

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Mein Name ist Eugen: Jetzt auch als Musical

    Aus glanz und gloria vom 7.3.2016

    Nach Buch und Film wird die Geschichte des Berner Lausbuben Eugen und seiner Freunde seit Neustem auch als Musical erzählt. Eine grosse Chance für den jungen Hauptdarsteller Jan Simon Messerli. Die Premiere lassen sich auch die vier jungen Schauspieler nicht entgehen, die in der «Eugen»-Verfilmung von 2005 die Hauptrollen spielten. Sie sind mittlerweile junge Erwachsene, die nun der nächsten Generation von Eugen, Wrigley, Bäschteli und Eduard Glück wünschen können.