Beat Schlatter nach Prügel-Attacke: «Ich hatte grosses Glück»

Anfang März attackierte ein psychisch kranker Mann Beat Schlatter grundlos. Die Folgen: Schwere Kopfverletzungen, Spitalaufenthalt. Mittlerweile ist der Komiker wieder zuhause. Im Interview mit «Glanz & Gloria» spricht er über seine Situation.

Beat Schlatter mit grauem Shirt und schwarzem Pullunder.

Bildlegende: Genesung Beat Schlatter hat «keine bleibenden Schäden», wie er «G&G» sagt. www.tilllate.com

Herr Schlatter, Sie sind seit einer Woche wieder zu Hause. Wie geht es Ihnen? Beat Schlatter: Es geht langsam wieder aufwärts. Und der Humor findet mich wieder. Ich muss erst einmal zuhause bleiben.

Haben Sie noch Schmerzen?
Schlatter: Ich nehme nur noch Schmerztabletten zum Schlafen. Am Kopf bin ich an drei Stellen genäht worden. Die Nähte sind schön geworden. Sonst habe ich noch Wunden an Schulter und Bein. Mein Brustbein hat sich verschoben. Aber das hat keine Auswirkungen auf meine Gesundheit.

Sie sind also glimpflich davongekommen.
Schlatter: Ja, das kann man sagen. Ich war sofort bewusstlos. Mir wird erst jetzt bewusst, dass ich ganz grosses Glück hatte. Ich habe keine Sprachstörung davongetragen und kann meinen Beruf weiter ausüben.

Wie geht es jetzt weiter?
Schlatter: Nächste Woche gehe ich in Kur. Da habe ich meine Ruhe. In 14 Tagen werde ich wieder auftreten.