Beni Thurnheer: Der «Schnurri der Nation» wird 65

Zwischen Samba und Fussball: Zwei Tage vor seinem allerletzten Einsatz als Kommentator eines WM-Endspiels feiert Beni Thurnheer seinen Geburtstag. Er meldet sich aus Brasilien und verrät «g&g», wie er mit dem Älterwerden umgeht.

«glanz & gloria»: Beni Thurnheer, was gönnen Sie sich zu Ihrem Geburtstag?

Bernard Thurnheer: Ich schenke mir möglichst einen Tag ohne Termine und Verpflichtungen – einfach herumhängen nach Lust und Laune.

Feiern Sie Ihren Ehrentag in der Schweiz nach?

Nein, 65 ist ja nicht wirklich ein runder Geburtstag. Da warten wir doch lieber den 70. ab.

Was bedeutet Ihnen der 65. Geburtstag?

Der 65. ist für jeden Schweizer ein einschneidendes Erlebnis. Das Pensionsalter fängt an und die AHV beginnt zu fliessen. Wie ich damit umgehe? Ich akzeptiere ihn.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was wäre er?

Natürlich eine perfekte Tagesform fürs Kommentieren des WM-Finals am Sonntag.

Es ist Ihr letzter WM-Final, den Sie kommentieren. Wie sehen Sie diesem «speziellen» Sonntag entgegen?

Der WM-Final ist so oder so etwas Besonderes, da kommt es auch nicht mehr so drauf an.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Ich mache noch etwas weiter, aber in stark reduziertem Mass – mit Super League und Kunstturnen, damit mir nicht langweilig wird.

Zeitreise

Beni Thurnheer ist das wohl bekannteste Schweizer TV-Gesicht. Alles beginnt Anfang der 70er Jahre mit einem Nachwuchs-Casting für Sportreporter. Schon bald zeigt der junge Sport-Journalist aber, dass er sich auch auf den Showbühnen zuhause fühlt. «glanz & gloria» hat im Archiv gewühlt.