Brustkrebs beschäftigt internationale und Schweizer Prominenz

Die Brustamputationen von Angelina Jolie und Anastacia sorgten weltweit für Schlagzeilen – und unter Schweizer Prominenten an der «Pink Ribbon Night» für viel Gesprächsstoff.

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Pink Ribbon Night: Schweizer Prominente zum Thema Brustkrebs

2:08 min, vom 4.10.2013

Sängerin Anastacia auf der Bühne.

Bildlegende: Betroffen Sängerin Anastacia besiegte 2003 den Krebs. Zehn Jahre später brach er erneut aus. Reuters

Brustkrebs macht auch vor Prominenten nicht Halt: 2003 wurde bei US-Popstar Anastacia Brustkrebs diagnostiziert. Sie unterzog sich einer Chemotherapie. 2013 die erneute Krebsdiagnose – die Sängerin liess sich in der Folge die Brüste abnehmen. Vor ihr sorgten bereits Sharon Osbourne, Ehefrau des Altrockers Ozzy Osbourne, sowie Schauspielerin Angelina Jolie mit Brustamputationen für Aufsehen.

Vor allem Jolies Entscheid, sich die Brüste vorsorglich amputieren zu lassen, sorgt unter den Gästen der «Pink Ribbon Night» in Zürich für Gesprächsstoff. «Wenn die Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung so hoch ist, dann ist es gut, die Option des Amputierens zu haben», sagt Ex-Miss-Schweiz Nadine Vinzens. Sie versteht Jolies Entscheidung: «Ich persönlich würde es wahrscheinlich auch machen.»

Spenden aus persönlicher Betroffenheit heraus

Einige der prominenten Gäste kennen die Krankheit auch aus dem eigenen Umfeld: «In meiner Familie ist jemand seit zehn Jahren von Brustkrebs betroffen», so Ex-Miss-Schweiz Linda Fäh. Auch Moderator Sven Epiney hat sich in seinem Umfeld schon mit der Krankheit auseinandersetzen müssen. «Wir haben jemanden begleitet, der todkrank war. Einerseits konnten wir in den letzten Monaten wunderschöne Momente miteinander erleben, andererseits waren wir natürlich extrem traurig.»

Durch den «Pink Ribbon»-Event in Zürich kamen 100'000 Franken Spendengelder zusammen. Das Geld wird zur Früherkennung von Krebs eingesetzt werden. Jährlich erkranken in der Schweiz 5500 Frauen an Brustkrebs.