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Schweiz Christa Rigozzi auf Haiti: «Ich bin traurig und schockiert»

Ungeschminkt und von ihren Emotionen bewegt. So zeigt sich Christa Rigozzi bei ihrem Besuch auf Haiti. Als Botschafterin eines Hilfswerks für körperlich behinderte Menschen macht sich die Moderatorin und Miss Schweiz 2006 ein Bild von der Lage.

Legende: Video Christa Rigozzi über ihre Erlebnisse auf Haiti abspielen. Laufzeit 1:01 Minuten.
Vom 06.04.2016.

«Ich hatte das Gefühl, dass das Erdbeben gestern war. Alles ist noch zerstört», sagt sie. Der Wiederaufbau der Insel gehe nur schleppend voran: «Es herrscht Armut, die Kriminalität ist hoch und die politische Situation ist instabil. Es gibt noch viel zu tun hier.»

Christa Rigozzi zwischen Hoffnung und Frust

Das katastrophale Erdbeben von 2010 hat auch viele Amputierte zurückgelassen. Diese sind in der Gesellschaft immer noch geächtet. Christa Rigozzi (32) will als Botschafterin einer Hilfsorganisation die Rehabilitation und vor allem die Reintegration der Bevölkerung vorantreiben. «Nach meinem Besuch habe ich gemischte Gefühle. Ich bin traurig und schockiert – ich bin sauer. Aber ich habe auch ein bisschen Hoffnung.»

Die Katastrophe

Am 12. Januar 2010 erschüttert ein Beben mit der Stärke 7 die Karibikinsel Haiti. Traurige Bilanz: 250 000 Tote, ebenso viele Verletzte und 1.5 Millionen Menschen, die innert einer Minute obdachlos werden.

7 Kommentare

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  • Kommentar von p.keller, kirchberg
    Die Kosten für den Flug, Unterkunft und Verpflegung ... von Frau Rigozzi hätten sicherlich manchem Haitianer geholfen.
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  • Kommentar von W.Scheidegger, Kt.Bern
    Mit "HAITI ON ICE 2013" war ich auch traurig und schockiert: Die Erhaltung des Eises kostete etwa 1500 Franken pro Stunde. Für eine Bevölkerung, die im Durchschnitt jährlich 370 Franken verdient, dürften die Eintrittspreise von vier bis 45 Franken ebenfalls zu hoch gewesen sein. - Oh Mensch!
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  • Kommentar von H. Ruckli, Wettingen
    Ja genau, CH. Helfenstein, so geht es mir auch. Wo sind all die Milliarden von Franken welche aus der ganzen Welt gespendet wurden? Es sieht aus wie das Erdbeben erst vor kurzem war, keine Häuser, keine Infrastruktur, kein Wasser, rein gar nichts wurde gemacht, Leute leben auf der Strasse. WO, Politiker und Hilfswerke, Wo bitte ist all das Geld. Von Langfristigen Projekten wird immer gerne geschrieben, aber gemäss Frau Rigozzi ist gar nichts sichtbares gemacht worden. Mieserable Organisationen
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