Ex-Basejumper Baumgartner holt sich den «Kick» mit Vorträgen

Felix Baumgartner liebte das Extreme – lebte jahrelang dafür. 2012 sprang der österreichische Basejumper aus 39 Kilometer Höhe mit seinem Fallschirm ab. Dieser Sprung brachte ihm einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde ein. Danach beendete er seine Karriere. Langweilig ist ihm trotzdem nicht.

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Felix Baumgartner über sein neues Leben

1:13 min, vom 6.10.2014

«Ich habe alle meine Träume und Visionen im Bereich des Fallschirmspringens ausgelebt und umgesetzt. Jetzt halte ich fast jede Woche irgendwo auf diesem Planeten einen Vortrag», beschreibt Felix Baumgartner sein neues Leben im «glanz & gloria»-Interview.

2013 hat er zum Beispiel wie einst Bill Clinton vor 5000 Pharma-Referenten in New York gesprochen. Und diese Aufgabe ist für den 45-Jährigen mindestens genauso spannend wie ein Fallschirmsprung. «Ich muss mich nicht immer zwangsläufig aus einem Flugzeug oder von einem Berg runterstürzen, um voller Adrenalin zu sein.»

Sein Rekord

Felix Baumgartner sprang am 14. Oktober 2012 aus 39 Kilometer Höhe aus einer Ballonkapsel. Mit mehr als 1340 Kilometern pro Stunde raste er zur Erde und druchbrach die Schallmauer.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Felix Baumgartner: Immer noch im Adrenalin-Kick

    Aus glanz und gloria vom 7.10.2014

    Mit dem Stratosphärensprung «Red Bull Stratos» erreichte Felix Baumgartner 2012 Weltruhm. Doch dann zog er sich mit sofortiger Wirkung aus dem Extremsport zurück. Heute hält er weltweit Vorträge vor Tausenden von Zuhörern. Mit seinen Auftritten kompensiert der Wahlschweizer den fehlenden Adrenalin-Kick.