Fischer über Gnädinger: «Die späte Liebe war ein Glücksfall»

Erst nach einem halben Jahrhundert fanden Mathias Gnädinger und seine Jugendliebe Ursula wieder zueinander. Vor elf Jahren haben die beiden geheiratet. Die Regisseure Markus Fischer und Paul Riniker erzählen im «G&G Spezial», wie Ursula Gnädinger den sensiblen Schauspieler unterstützte.

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Paul Riniker und Markus Fischer über Mathias Gnädinger

1:15 min, vom 5.4.2015

Ursula Gnädinger habe den zuweilen ungestümen Schauspieler bändigen können, sagt Regisseur Paul Riniker im «G&G Spezial». «Sie hat geschaut, dass er funktioniert und dass er keine Abstürze mehr hat.» Auch wenn sich Gnädinger durchaus daran gerieben hätte, so hätte er auch gewusst, was sie ihm wert gewesen sei. Sogar seine Nikotin-Sucht hat der exzessive Raucher Gnädinger seiner Ursula zuliebe aufgegeben.

«  Mathias Gnädinger war sehr sensibel »

Markus Fischer
Regisseur

Markus Fischer sagt: «Trotz seiner Art von Direktheit war er sehr sensibel und empfindlich.» Er hätte ohne Agentur funktioniert und alles selbst geregelt. Seine Frau Ursula habe das dann übernommen und ihm somit den nötigen Schutz geboten. «Für ihn war diese späte Liebe ein wahrer Glücksfall.»

Wenn man etwas von ihm wollte, so hätte man auch immer mit seiner Frau Ursula zu tun gehabt. «Das war ein Familienbetrieb und ich empfand das stets als sehr schön», so Markus Fischer im «G&G Spezial».

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