Franz Hohler und das Geheimnis seines Cellos

Im Rahmen der Schweizer Kleinkunstbörse in Thun trat Franz Hohler am Mittwoch nicht nur als Kabarettist, sondern auch als Musiker auf. Und erzählte gegenüber «glanz & gloria», was es mit seinem Cello auf sich hat.

«Mein Grossvater hat eine harte Jugend gehabt», erzählt Franz Hohler. Er sei ein Verdingkind gewesen. Als Erwachsener habe er sich dann etwas Gutes tun wollen. «Er hat sich bei einem Geigenbauer ein Cello bauen lassen, ist zu einem Cellolehrer gegangen – und der hat ihm gesagt: 'Sie haben zu kleine Hände zum Cellospielen.'» Von da an habe das Instrument in einer Ecke gestanden.

«  Manchmal höre ich meinen Grossvater mitsingen »

Franz Hohler
Schriftsteller und Kabarettist

Er selbst habe dann als Zehnjähriger begonnen, auf dem Cello seines Grossvaters zu spielen. Franz Hohler lächelt: «Manchmal, wenn ich spiele und dazu singe, dann höre ich meinen Grossvater mitsingen.»

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Eine zwiespältige Ehrung für Franz Hohler

    Aus glanz und gloria vom 11.4.2013

    Er gehört zu den Erfolgreichsten des Schweizer Cabarets: Franz Hohler. Am Mittwoch wurde der Bieler für seine Verdienste an der Kleinkunstgala in Thun geehrt. Was seine anwesenden Kollegen und sonstigen Gäste etwas die Nase rümpfen liess. Nicht etwa, weil der bekannte Kabarettist diesen Preis bekam, im Gegenteil: Franz Hohler ist einfach kein Kleinkünstler mehr, sondern gehört schon längstens zu den ganz Grossen des Fachs.

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