Fürs Schwingen musste Jörg Abderhalden auf Vieles verzichten

Er war einer der besten Schwinger aller Zeiten: Jörg Abderhalden. Er wurde insgesamt dreimal Schwingerkönig, gewann als einziger auch das Unspunnenfest und siegte beim Kilchberger Schwinget. Für den geliebten Sport stand sein eigenes Freizeitvergnügen jahrelang an zweiter Stelle.

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Jörg Abderhalden über seinen Verzicht

0:44 min, vom 5.7.2013

«Ich musste in jungen Jahren auf Vieles verzichten», meint Jörg Abderhalden am Rande eines Show-Schwingens gegenüber «glanz & gloria». Diese Sachen seien aber längerfristig nicht wichtig gewesen.

«Als junger Bursche bin ich nicht immer im Ausgang gewesen und habe kaum Feste oder Open Airs besucht. Für mich war damals einfach der Sport am wichtigsten. Deshalb war es dann auch nicht unbedingt ein Verzichten für mich.»

Jörg Abderhalden und Kilian Wenger: Show-Schwingen auf dem Jungfraujoch

Und dass der 33-jährige Ex-Schwinger bis heute diesen Sport liebt, hat er erneut am Donnerstag bewiesen. Beim Showschwingen auf dem Jungfraujoch trat er gegen den amtierenden Schwingerkönig Kilian Wenger an. Dafür wurde ein Original-Sägemehlring mit zweit Tonnen Sägemehl auf dem Aletschgletscher aufgestellt. Offizielle Kampfrichter begleiteten die «Bösen» zum Top of Europe. Gewonnen haben aus marketingtechnischer Hinsicht beide.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Wenger und Abderhalden: Schwungvoll auf dem Jungfraujoch

    Aus glanz und gloria vom 5.7.2013

    Die beiden Schwingerkönige Kilian Wenger und Jörg Abderhalden setzen in luftiger Höhe zum «Hoselupf» an. In einem Showevent treten sie auf dem Jungfraujoch ins Sägemehl. «g&g» hat die «Bösen» begleitet und nachgefragt, wie schwer es ist, den Gipfel ihres Sports zu erklimmen und dann noch auf einem Gipfel zu kämpfen.

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