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Schweiz Gastmoderator der «Tagesschau» hats auf Urs Gredigs Job abgesehen

Am Donnerstagabend tauschten die Moderatoren von «Tagesschau» und «Le Journal» ihre Plätze. Ein rundum gelungenes Experiment, wie es scheint.

«Es ist alles super gelaufen», schwärmt Olivier Dominik am Tag nach seiner «Tagesschau»-Premiere. Fast schon wehmütig fügt er an: «Schade, dass es schon vorbei ist.»

Euphorische Zuschauerreaktionen

Das finden offenbar auch die Zuschauer. «Die Reaktionen waren teilweise richtig euphorisch», freut sich «Tagesschau»-Redaktionsleiter Urs Leuthard. Mit einer so positiven Resonanz habe selbst er nicht gerechnet. Trotzdem: Ein regelmässiger Austausch sei nicht geplant. «Das würde den Zauber des Projekts zerstören.»

Olivier Dominik käme gern wieder

Ginge es nach Olivier Dominik, sähe das anders aus. «Ich würde sehr gern Urs Gredigs Platz übernehmen», schmunzelt der Romand. Und fügt hinzu: «Wenn ihr am Leutschenbach Bedarf nach einem französischsprachigen Moderator habt, lasst es mich wissen.»

Grosses Lob für Urs Gredig

Im Gegensatz zu seinem Deutschschweizer Moderationskollegen Urs Gredig blieb Olivier Dominik von technischen Pannen verschont. «Zum Glück», so der 38-Jährige und fügt lobend an: «Urs hat das super gemacht.» Gerade bei einer technischen Panne merke man die Erfahrung der Kollegen.

Urs Gredig hatte Schrecksekunden

Während der Live-Sendung stieg nämlich plötzlich Urs Gredigs Teleprompter aus: «Solche Schrecksekunden gehören halt auch dazu. Wir wussten übrigens bis zuletzt nicht, wo das Problem lag – ich hatte einfach einen Text auf dem Prompter, der dort nicht hingehört», erinnert sich Gredig. Und mit einem Augenzwinkern fügt er an: «Von welscher Sabotage muss nicht ausgegangen werden.»

10 Kommentare

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  • Kommentar von Chazzeur, Basel
    Grandois!! Und das vom Schweizer Fernsehen:)
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  • Kommentar von Borer Diana, Erschwil (4228 Soleure)
    Bonjour! J' ai trouvé votre idée splendide et j'espère que cette expérience sera renouvelée. Je suis enseignante de français au gymnase de Laufen et il n'est pas toujours facile de convaincre les élèves de la pertinence du français en Suisse. Avec l'échange que vous venez de faire vous avez aussi montré qu'il est possible de collaborer au-delà du Röstigraben. Je vous félicite pour votre travail! Cordialement Diana Borer
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  • Kommentar von p.schmid, zürich
    das war das beste was ihr seit jahren gemacht habt. Macht Lust auf mehr, insbesondere die inhaltlichen Beiträge, hatten andere, sanftere Sichtweise und andere Optik, ob es doch einen Röstigraben gibt?
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