Gimma: Hinter dem Tresen statt hinter dem Mikrofon

Gimma – der Rüppelrapper aus Graubünden: Diesem Namen macht er mittlerweile keine Ehre mehr. Der 33-Jährige hat sich verändert und versucht, als Gastronom Fuss zu fassen. In Haldenstein bei Chur hat er jetzt seine zweite Beiz eröffnet.

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So macht sich Gimma als Beizer

2:27 min, vom 2.5.2013

«Im Unterschied zur anderen Beiz bin ich hier vor Ort, von Montag bis Sonntag bei schönem Wetter. Ich serviere Getränke. Ich bin eigentlich nicht so der Gastromensch, aber ich mache das hier auch zum Resozialisieren, weil ich die letzten Jahre nicht so unter die Menschen gegangen bin», so Gimma gegenüber «glanz & gloria».

Gimma hat seit acht Monaten keinen Alkohol getrunken

Die neue Aufgabe passt zum Versuch eines neuen Lebens: Gimma hat 25 Kilo abgenommen, treibt Sport und hat dem Alkohol eine Absage erteilt: «Ich habe acht Monate nicht mehr getrunken. Bis gestern. Ich habe mal wieder den Versuch gestartet, etwas zu trinken. Aber es ist so missglückt, dass ich morgen wieder damit aufhöre.» Die acht Monate ohne Alkohol seien besser gewesen als der eine Tag mit.

«  Ich denke, dass es mich irgendwann in die Medien ziehen wird »

Gimma
Musiker und Gastronom

Offen ist, welchen Platz die Musik in Gimmas Zukunftsplänen hat. Der 33-jährige Rapper arbeitet an neuen Projekten. Doch er hat Probleme mit seinem Gehör, die es ihm immer schwerer machen, auf lauten Bühnen zu stehen. Darum sucht er sich neben Musik und Gastronomie noch weitere Standbeine. «Ich denke, dass es mich irgendwann in die Medien ziehen wird.» Aber bis es so weit ist, müssen die Besucher seiner Beiz noch keine Angst haben, vom Gastgeber mit Fragen belästigt zu werden.