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Schweiz Hans Schenker und Isabelle von Siebenthal werfen das Handtuch

Nach monatelangem Dorfstreit: Die beiden Schauspieler geben ihr Restaurant «Wildhorn» auf.

Legende: Video Hans Schenker und Isabelle von Siebenthal über den Zwist im Dorf abspielen. Laufzeit 3:21 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 15.06.2015.

Hans Schenker (63) und Isabelle von Siebenthal (58) geben ihr Hotel-Restaurant «Wildhorn» im 800-Seelen-Dorf Lauenen (BE) auf. «Wir haben mit den Besitzern beschlossen, den Vertrag nicht zu verlängern», bestätigt Schenker eine Meldung des «SonntagsBlick» gegenüber «G&G». Schenker weiter: «Es ist ziemlich aberwitzig, in einem Dorf Gastgeber zu sein, das einen nicht mag.»

Dorfstreit um Beiz

Seit Monaten liegen sich das Ehepaar Schenker-von-Siebenthal und die Dorfbewohner in den Haaren. Die beiden erhielten Morddrohungen, die Kuh-Skulptur vor dem Restaurant wurde mit Mist verdreckt, auf die Autopneus des Kochs wurde eine Messerattacke verübt. Jetzt haben sie genug.

Wir haben bereits ein neues Angebot
Autor: Hans SchenkerGastronom und Schauspieler

Eine Wintersaison bleibt dem Paar noch, bevor im März 2016 definitiv Schluss ist. «Jetzt wird richtig gefeiert. Jetzt wird man nach 120 Jahren endlich verstehen, warum das ‹Wildhorn› ‹Wildhorn› heisst», lacht Schenker. Über die Zukunft macht er sich keine Sorgen: «Wir haben bereits ein interessantes Angebot aus der Gastrobranche bekommen. Und wir haben beide eine Rolle im Theaterstück ‹Die Lüge›.»

Wie kam es zur Eskalation?

Vor vier Jahren hat alles ganz harmlos begonnen. Die Schauspieler pachteten das «Wildhorn», steckten viel Geld und Herzblut in das Holzchalet – und machten aus der Beiz ein Trendlokal. Den Stammtisch des Jodlerklubs ersetzten sie durch eine elegante Sitzgruppe. Das war zu viel für die Lauener, sie fühlten sich in der Dorfbeiz nicht mehr willkommen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Sahli, Rubigen
    Typisch Berner Oberland. Ein wunderschöner landschaftlicher Fleck, nur leider von Hinterwäldler bewohnt. Dabei ist doch Gstaad DER Sommer- und Winter Bergferien-Ort par exellence. Weltoffen und International. Als Person, die seit 70 Jahren im Saanenland Ferien macht = unverständlich. Die Aeusserung des Jodlerclub Präsi sagt genung. Einfach nur engstirnig. Schade. Bin im Wildhorn schon öfters eingekehrt und habe es immer sehr genossen. Wird mir in Zukunft fehlen. Danke dem Wirteehepaar.
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  • Kommentar von Bea Kälin, Stans
    Ist doch schön, Frau Schaller, dass Sie keine anderen Probleme haben!
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  • Kommentar von Elisabeth Schaller, Baar
    Darf ich der Verfasserin des obigen Artikels anraten, ihre Deutschkenntnisse dringend zu verbessern. Es stört mich sehr, wenn Journalist(inn)en "das einen" mit "dass einem" verwechseln!
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