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Schweiz «Hochbauverbot missachtet»: Kein Spielplatz für Federer-Zwillinge

Roger Federers Nachbarn in Valbella passte der Spielplatz für dessen Kinder nicht in den Kram. Deshalb legten sie Rekurs ein. Nun bekamen sie von der Gemeinde Recht.

Pfahlbauer-Spielhaus und die Rutschbahn.
Legende: Grund des Rechtstreits Das Pfahlbauer-Spielhaus und die Rutschbahn im Garten der Federers. zvg
Legende: Video Rogers Ferienhaus sorgt für Ärger abspielen. Laufzeit 02:46 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 06.05.2014.

Kaum war Roger Federers Ferien-Anwesen in Valbella fertiggestellt, brach der Nachbarschafts-Streit aus. Grund: Roger Federer wollte einen Zaun und einen Spielplatz bauen.

Was den Spielplatz betrifft, hat die Gemeinde Vaz/Obervaz, zu der Valbella gehört, einen Rekurs der Nachbarn gutgeheissen. Die Begründung: Verletzung des Hochbauverbotes. Das schreibt Andrea Bianchi, der Anwalt von Federers Nachbarn, in einer Mitteilung.

Nachbarn: Federers nicht an einvernehmlicher Lösung interessiert

Noch nicht vom Tisch ist ein zwei Meter hoher Zaun. Hier hat die Gemeinde das Baugesuch der Federers bewilligt. Ob die Nachbarschaft diesen Entscheid ans Verwaltungsgericht weiterzieht, ist noch nicht entschieden.

Offenbar sind die Nachbarn über ihren prominenten Anwohner verärgert. Via Anwalt lassen sie ausrichten: «Entgegen ihrer Beteuerungen haben die Federers [...] versucht, das Recht nach ihrem Gutdünken zu biegen, statt nach einvernehmlichen Lösungen mit der Nachbarschaft zu suchen.»

28 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Mehr, Kirchberg
    Nun, dann sollte jetzt unbedingt jeder Jagdhochsitz unter die Lupe genommen werden. Oder. Ach ja, das Wild ist ja nicht Einsprache berechtigt.
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  • Kommentar von Kurt Blättler, Perth, Western Australia
    "Kindergarten" Schweiz....ein Land voller Regelungen und Vorschriften....und Menschen die sich wegen Kleinigkeiten in die Haare geraten....kindisch-kleinlich-kleinkariert! ...Hoch lebe das Land der engstirnigen Helvetier! Take the helicopter view and see the world from a different angle.... Down Under lässt grüssen.
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    1. Antwort von clarissa ravasio, n'lenz
      @kurt blättler schön für sie dass sie es geschafft haben vom einen Kindergarten in den anderen zu reisen. Ich habe es auch versucht - als sinnesbehinderte person. doch der australische Kindergarten macht eben auch unterschiede zwischen reichen, behinderten, gesunden usw. also nichts anderes!!!!
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  • Kommentar von Pia Müller, 9443 Widnau
    Bin enttäuscht von Federer's und ihrem Kinder-Gehabe - können denn diese Promi-Kinder nicht in der riesen Villa spielen ? und vielleicht draussen an der frischen Luft auch mal spazieren oder wandern lernen ? Die riesen Rutsche wird ja so-oder-so nur 3-4 Mal gebraucht, da werden auch Federer's Kinder nicht anders sein. Auch ich würde als Nachbar dieses Spielgebilde an diesem Ort nicht akzeptieren.
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    1. Antwort von a h, bern
      Also wir sind keine Promis, hatten jedoch unseren Kindern auch so eine Rutsche, Spielturm. ich wollte auch wissen wo sich meine Kinder aufhalten und unter Aufsicht halten. Ich kann mir vorstellen das Fam. Federer noch mehr acht geben muss aus Angst vor Entführung usw. Mein Zaun wäre noch höher als 2m. Und wenn man eine Parterre-Wohnung kauft hat man meist nicht die Beste Aussicht!!!!!
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