Jetzt spricht Oprah: «Die Schweiz muss sich nicht entschuldigen»

Oprah Winfrey äussert sich zum Rummel um die «Täschligate»-Affäre. Sie entschuldigt sich bei der Schweiz – und schiesst erneut gegen die Verkäuferin.

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Oprah Winfrey nimmt zum «Täschligate» Stellung

1:48 min, vom 13.8.2013

«Es tut mir wirklich leid, dass das alles so aufgeblasen wurde. Ich wollte weder den Laden, noch die Schweiz namentlich nennen», sagt Oprah Winfrey anlässlich der Premiere ihres Films «The Butler» in Los Angeles. «Ich glaube, dieser Vorfall hätte überall passieren können», so die 59-Jährige.

Dass sie in der Zürcher Boutique eine Form von Rassismus erfahren haben soll, dabei bleibt die Afro-Amerikanerin aber: «Niemand würde mir je das N-Wort ins Gesicht sagen. Aber in dem Laden hat die Verkäuferin mich einfach nachdem beurteilt, was sie sah.»

Inzwischen hat die Verkäuferin der Edel-Boutique im «Sonntagsblick» bestritten, dass sie Oprah Winfrey verwehrt habe, die Tasche zu zeigen: «So etwas würde ich zu einem Kunden nie sagen. Wirklich nicht!» Oprah Winfrey ihrerseits rückt von ihrer Version der Geschichte nicht ab und doppelt nach: «Sie wollte mir die Handtasche einfach nicht zeigen.» Laut Winfrey soll die Verkäuferin argumentiert haben, dass die 35'000 Franken teure Handtasche zu teuer sei für sie.