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Schweiz Johnny Hallyday verkauft sein Gstaader Chalet

Vor knapp zwei Jahren zog der französische Chansonnier und Schauspieler sein Steuerdomizil aus der Schweiz ab. Nun verabschiedet er sich offenbar gänzlich.

Johnny Hallyday winkt
Legende: Au revoir Suisse! Johnny Hallyday lebt schon lange nicht mehr in Gstaad. Reuters

Die Nachricht kann nicht überraschen. Johnny Hallyday stellt sein Chalet zum Verkauf. Es war eine Frage der Zeit. Bereits 2013 hat Johnny Hallyday der Schweiz den Rücken gekehrt. Lebt seither mit der Familie in den USA. Der millionenschwere Steueroptimierer hat dort anscheinend bessere Bedingungen gefunden.

Vier Millionen Franken Steuern gespart

Als Steuerflüchtling kam Johnny Hallyday (71) einst von Frankreich in die Schweiz. Zog 2006 ins Berner Oberland. Und sparte dank Pauschalbesteuerung vier Millionen Franken. Dass der Kanton Bern 2012 aber die Bedingungen für ebendiese verschärfte, passte dem Sänger offensichtlich nicht.

Seither liess sich der Franzose nur noch selten in Gstaad blicken. Er meldete sich aus der Schweiz ab. Dass nun sein Chalet zum Verkauf steht, ist der letzte Akt der Geschichte «Johnny Hallyday und die Steuerflucht nach Gstaad».

3 Kommentare

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  • Kommentar von Freddy, Stäger
    Soviel zum Thema, dass nach einer Anmahme der Pauschalbesteuerungsinitiative keiner gegangen wäre...
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  • Kommentar von peter plan, Sevelen
    Steuerflucht? Es tut mir Leid, eine Pauschalbesteuerung stellt eine Steuer an Menschen deren Einkommen nicht in der Schweiz erwirtschaffen. Diese als Steuerflüchtlinge zu bezeichnen ist nichts anderes als das Neid getue und Hetze die in Deutschland herrscht. Pfui SRF in solche Steuermachenschaften eines rechtslosen Steuerstaates wie D nachzueifern. - In D kann eine Steuerbehörde ein Steuerbetrug ohne Indizien in den Raum stellen und man hat diese zu wiederlegen - guten Nacht dann!
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    1. Antwort von H. Burri, Kappelen
      Und dies mit Steuerdaten, die geklaut sind. Das ist das Deutschland, das sich in alle fremden Händel mischt. Es ist wahrscheinlich wieder soweit, dass Deutschland in die Schranken gewiesen werden muss. Aber auf politischem Weg. Da gibt es genug Futter.
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