Jonny Fischer zum «D&G-Debakel»: «Sag niemals nie»

Heisse Debatte um das Thema «Leihmutterschaft für Homosexuelle». Nach der provokativen Aussage von Dolce & Gabbana über «synthetische» Kinder, befragt «G&G» homosexuelle Schweizer Prominente zu diesem Thema. Einer von ihnen ist Jonny Fischer.

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Jonny Fischer über eigene Kinder

0:44 min, vom 17.3.2015

Der «Divertimento»-Komiker bezeichnet sich selbst als «kinderlieb», dennoch ist das Thema «eigene Kinder» für ihn kein einfaches. Aber nicht nur, weil Leihmutterschaft in der Schweiz illegal ist. Eigene Kinder zu haben, ist für ihn und seinen Partner Michi Angehrn im Moment unvorstellbar. Denn: Zu unterschiedlich seien ihre Ansichten zum Thema Erziehung: «Es würde nur Streit geben, das wäre nicht gut für das Kind», so Jonny Fischer im Interview mit «G&G».

Eigene Kinder für Jonny Fischer nicht ganz ausgeschlossen

Jonny Fischer ist ausgebildeter Lehrer und liebte seinen Job vor allem wegen den Kindern. Ausserdem ist er Götti und schaut regelmässig zum Kind einer Freundin. So erstaunt es nicht, dass er sich an das Motto «sag niemals nie» hält: «Was in fünf Jahren ist, kann ich natürlich nicht sagen.»

Das «D&GDebakel»

Die italienischen Modeschöpfer Domenico Dolce und Stefano Gabbana hatten
in einem Interview der italienischen Zeitschrift «Panorama» ihre
Ablehnung von sogenannten künstlichen Babys und «gemieteten
Gebärmüttern» publik gemacht. Damit haben sie Elton John verletzt. Der Sänger rief zum Boykott der Marke auf, zahlreiche Prominente äusserten sich in Folge dazu auf Social Media.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Streit um schwule Väter: So sehen es die Schweizer

    Aus glanz und gloria vom 17.3.2015

    Sänger Elton John liefert sich via Medien ein Wortgefecht mit den italienischen Modedesignern Domenico Dolce und Stefano Gabbana: es geht um die Frage, ob schwule Paare Kinder von Leihmüttern austragen lassen sollen. Wie stehen die Schweizer dazu? Sänger Leonard und Komiker Jonny Fischer legen ihre Position dar.

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