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Schweiz «Keinen Spass mehr»: Lunik löst sich auf

Nach 15 gemeinsamen, meist erfolgreichen Jahren hätten sie und ihre beiden Bandkollegen das Gefühl, es sei alles gesagt, erklärte Sängerin Jaël Malli in einem Interview.

Das Aus von Lunik erfolge per Jahresende 2013, schrieb die Band in einem Communiqué vom Samstagmorgen. Musikalisch und persönlich hätten sie und Gitarrist Luk Zimmermann sich auseinandergelebt, sagte die 33-jährige Sängerin Jaël Malli in einem Interview mit «bund.ch»: «Wir haben gemerkt, dass wir keinen Spass mehr haben, Zeit miteinander zu verbringen.»

Noch ein Lunik-Album geplant

Die Erkenntnis, dass es nach all den Jahren nicht mehr weitergehe, sei schlussendlich dann doch ein Schock gewesen. Schon im Januar diskutierte die Band erstmals eine Trennung, dann verreiste Frontfrau Jaël einige Zeit, um einen «klaren Kopf» zu bekommen.

Legende: Video Lunik in der Tonhalle abspielen. Laufzeit 3:00 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 08.10.2012.

Noch ist die Lunik-Ära nicht ganz zu Ende: Die Band kündigte in der Mitteilung trotz der internen Probleme nämlich nochmals ein Album an, das im Spätsommer in die Läden kommen soll.

Lunik hatten mit «Rumour» 1999 ihr erstes Album veröffentlicht. Die letzten drei Alben der Band standen auf dem ersten Platz der Schweizer Hitparade, darunter «What Is Next» (2012).

2 Kommentare

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  • Kommentar von S. Berner, Bern
    ojeoje, aber absehbar. ich fand die Sängerin von Lunik sehr gekünstelt immer. Da hör ich tausend mal lieber Musik mit mehr Tiefgang...!!!!
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    1. Antwort von Thomas Schönenberger, Steffisburg
      Waaas? Sängerin von Lunik gekünstelt? Ich höre, bzw. lese wohl nicht richtig. Bin soeben von einem Konzert von Lunik nachhause gekommen und finde, mehr Gefühl und Tiefgang geht fast nicht. Jaël gibt so viel von sich Preis und das was sie uns mit ihren Songs gibt ist ehrlich, kraftspendend, manchmal traurig, dann wieder fröhlich oder tröstend....aus dem echten Leben eben. Man sollte zuhören! Seit dem Bestehen von Lunik besuchte ich einige Konzerte. Sorry, aber gekünstelt war nie irgendetwas...!
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