Nach Rücktritt: Didier Défago kämpft mit Aggressionen

Didier Défago gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Skiathleten. Seit er nach der letzten Saison vom aktiven Sport zurückgetreten ist, hat sich einiges geändert. Das tägliche Austoben fehlt ihm so sehr, dass er zuweilen aggressiv werden kann.

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Didier Défago über sein Leben nach dem Skisport

1:22 min, vom 4.4.2016

Didier Défago ist im Ski-Ruhestand und daran hat sich der Walliser noch nicht ganz gewöhnt. «Wenn man 20 Stunden Sport in der Woche treibt, und sich dein Pensum plötzlich auf vier, fünf Stunden reduziert, hat man das Gefühl, man macht nichts», erzählt der 38-Jährige «G&G». Das sei das Schwierigste nach seinem Rücktritt gewesen und sei bis heute noch so.

«Ich merke auch, dass ich zu Hause etwas aggressiver bin, wenn ich zu wenig Sport treibe. Aber meine Frau sagt mir dann, ‹jetzt musst du ein bisschen Sport machen›. Dann gehts wieder», meint der zweifache Familienvater lachend.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Achtung, fertig... abgesagt!

    Aus glanz und gloria vom 4.4.2016

    Es hätte eine spassige Verabschiedung der Wintersaison sein sollen – das «Red Bull Skills»-Finale 2016. Doch wegen zu warmem Wetter und schlechten Schneeverhältnissen wurde das Plauschrennen am Wochenende kurzfristig abgesagt – was bei den ehemaligen Skistars Tina Maze und Didier Defago für gemischte Gefühle sorgte.