Neo-Autorin Micheline Calmy-Rey: «Das Schreiben war schwierig»

Im Rahmen der Solothurner Literaturtage stellte alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ihr erstes Buch «Die Schweiz, die ich uns wünsche» vor. Im «g&g»-Interview erzählt sie über ihre Erfahrungen als Neo-Schriftstellerin.

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Micheline Calmy-Rey über ihre Autoren-Karriere

1:50 min, vom 2.6.2014

In ihrem Buch «Die Schweiz, die ich uns wünsche» schreibt Micheline Calmy-Rey von ihren Erfahrungen während ihrer Zeit im Bundesrat. Dabei erklärt sie die Politik der Schweiz in Europa und in der Welt. Doch das Schreiben fiel ihr nicht immer leicht, wie sie im «glanz & gloria»-Gespräch sagt. «Ich musste mich isolieren, um konzentriert schreiben zu können.» Dennoch, das Schreiben gefalle der 68-Jährigen. «Ich habe es sehr genossen als Autorin zu arbeiten. [...] Aber ich bin noch keine Schriftstellerin.» Seine Gedanken auf Papier wiederzugeben, sei nicht einfach.

«  Ich bin noch keine Schriftstellerin »

Micheline Calmy-Rey
alt Bundesrätin

Doch momentan bleibt Micheline Calmy-Rey selbst keine Zeit zum Schreiben und Lesen. Grund: Ihre Arbeit als Professorin an der Universität Genf nimmt sie ziemlich in Anspruch. «Ich lese und korrigiere zurzeit viele Prüfungen meiner Studenten». Ob danach wieder mehr Zeit für die eigene Autoren-Karriere übrig bleibt, steht in den Sternen.

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Micheline Calmy-Rey über ihre Arbeit als Professorin

0:39 min, vom 2.6.2014

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Micheline Calmy-Rey schreibt

    Aus glanz und gloria vom 2.6.2014

    Die 36. Solothurner Literaturtage sind gestern zu Ende gegangen. 85 Schreibende aus acht Ländern stellten ihre Werke vor. Darunter auch eine Schweizer Autorin, die soeben ihr allererstes Buch veröffentlicht hat: alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.