Paul Riniker nach Not-Operation: «Es geht mir besser»

Fast hätte Regisseur Paul Riniker («Usfahrt Oerlike») das neue Jahr nicht erlebt. Wegen eines Blinddarm-Durchbruchs musste der 69-Jährige notoperiert werden.

Paul Riniker

Bildlegende: «Es war haarscharf» Regisseur Paul Riniker. Keystone

Es fing mit Bauchschmerzen an. «Ich fuhr trotzdem zu meiner Stieftochter nach
Lausanne, um Weihnachten zu feiern», erzählt Paul Riniker im «SonntagsBlick». Doch dann habe er schlimme Krämpfe bekommen. Zurück in Zürich habe er die Ambulanz gerufen. Die Diagnose: Blinddarm-Durchbruch. «Stunden später wäre es wohl zu spät gewesen.»

Jetzt, eine Woche nach der Not-OP, ist Paul Riniker wieder zu Hause. «Mir geht es den Umständen entsprechend gut», sagt er gegenüber «Glanz & Gloria». Er verlasse das Haus allerdings noch nicht.

Paul Riniker (M.) verlor seine beiden Freunde Mathias Gnädinger (l.) und Jörg Schneider (r.) im vergangenen Jahr.

Bildlegende: Kennt den Tod Paul Riniker (M.) mit Mathias Gnädinger (l.) und Jörg Schneider (r.). Keystone

Der Dritte im Bunde

2015 hat der ehemalige SRF-Dok-Filmer mit Jörg Schneider und Mathias Gnädinger zwei Freunde verloren. «Ich durfte noch ‹Usfahrt Oerlike› mit ihnen drehen. Es kam mir vor, als habe sich der Sensemann gesagt: So, und jetzt hole ich mir den Dritten auch noch.» Er sei froh, dass er noch einmal davongekommen sei. «Es war haarscharf. Ich habe Glück, dass ich lebe.»

Tod auf der Bühne

Im Theater allerdings stirbt Paul Riniker weiterhin: Ab Mitte Januar steht er wieder im Stück «Findlinge» auf der Bühne – als alter Mann, der einem Herzinfarkt erliegt.

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«Usfahrt Oerlike» (offizieller Trailer)

1:21 min, vom 3.1.2016