Promis outen sich als Dresscode-Muffel

Perlenketten, Stirnbänder und Federschmuck: «Zwanzigerjahre» lautete das Motto bei der Eröffnung eines neuen Seerestaurants in Zürich. Und siehe da: Die meisten Gäste hielten sich an den Dresscode – nur ein paar Prominente tanzten aus der Reihe.

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Dresscode-Muffel an der «Quai 61»-Eröffnungsparty

2:37 min, vom 15.5.2013

«Es ist superpeinlich», so «Tagesschau»-Moderator Urs Gredig gegenüber «glanz & gloria». Der Veranstalter habe ihm als Dresscode «Black Tie» angegeben. Darum seien er und seine Frau in gewöhnlicher Abendgarderobe erschienen.

«  Ich bin nicht für Kostümbälle gemacht »

Roger Schawinski
Medienpionier

Roger Schawinski hingegen hat ganz bewusst gegen den erwünschten Dresscode verstossen. «Ich bin nicht für Kostümbälle gemacht», betont der Journalist. Er könne sich nicht verkleiden. «Ich komme so, wie ich komme. Wenns passt, dann passts und sonst gehe ich halt wieder.»

«  Ich bin überrascht, dass sich so viele an den Dresscode gehalten haben »

Tanja Gutmann
Moderatorin

Ähnlich argumentiert Tanja Gutmann. «Ich bin nicht so der Dresscode-Typ», gesteht die Moderatorin. Sie habe den ganzen Tag gearbeitet und keine Lust gehabt, sich am Abend noch mit ihrem Outfit herumzuschlagen. «Aber ich bin total überrascht, dass sich so viele an den Dresscode gehalten haben.»

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Mottoparty in Zürich – die Prominenz ist geteilt

    Aus glanz und gloria vom 15.5.2013

    Wenn in der Limmatstadt ein Restaurant zur Eröffnung einlädt, lockt das die verwöhnte Zürcher Prominenz nicht so schnell aus der Reserve. Wenn die besagte Eröffnung aber eine Mottoparty ist zum Thema «Roaring Twenties», dann obsiegt die Neugierde. Was aber längst nicht heisst, dass die Schickeria dieses Spiel auch mitmacht. So zeigte sich die Partymeute geschlossen mit Federboa oder eleganter Fliege, bei der Prominenz jedoch gab es den einen oder anderen Verkleidungs-Verweigerer.

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