Raser-Darsteller Max Hubacher: Fast durch Autoprüfung gerasselt

Schauspieler Max Hubacher musste für seinen aktuellen Film «Driften» Autofahren lernen – für den ÖV-Fan ein schwieriges Unterfangen.

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Max Hubacher spricht über das Autofahren

1:14 min, vom 3.3.2015

«Ich habe die Prüfung zum Glück bestanden – mit Ach und Krach! In der Theorieprüfung hatte ich 14 Fehler, mit 15 wäre man durchgefallen», gesteht Max Hubacher im «glanz & gloria»-Interview. Im Drama «Driften» spielt Max Hubacher einen jungen Raser.

«  In der Theorieprüfung hatte ich 14 Fehler »

Max Hubacher
Schauspieler

Der ÖV-Fan hatte bis dato keinen grossen Bezug zu heissen Motoren und schnellen Boliden: «Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der man überhaupt nichts mit Autos zu tun hat, sondern das GA besitzt und überall mit Zug, Tram oder Bus hinfährt.»

Bei den Dreharbeiten drückte Hubacher zu fest aufs Gas

Bei den Dreharbeiten gab sich Hubacher dann doch einmal dem Geschwindigkeits-Rausch hin. Auf einer abgesperrten Landstrasse gab er Vollgas, statt lediglich auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Quittung für den Bleifuss folgte prompt: «Ich habe einen extremen Zusammenschiss kassiert von der ganzen Produktion und Regie», so der Neulenker.

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Trailer zu «Driften»

1:30 min, vom 25.1.2015

Hubacher spielt in «Driften» die Rolle des jungen Roberts. Dessen Sucht nach dem Temporausch bringt ihn ins Gefängnis. Nach Absitzen seiner Strafe will er ein neues Leben beginnen.

Der 22-Jährige gab sein Debüt als Filmschauspieler 2010 in dem Film «Stationspiraten», indem er einen krebskranken Jungen spielte. Einem breiteren Publikum wurde er durch die Titelrolle in dem von Markus Imboden inszenierten Filmdrama «Der Verdingbub» bekannt. 2012 wurde er als bester Darsteller mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Max Hubacher im Temporausch

    Aus glanz und gloria vom 3.3.2015

    Max Hubacher ist auf der Überholspur: Nicht nur in seiner Schauspielkarriere sondern auch in seiner Rolle als jugendlicher Raser in «Driften». Hubacher stellt sich nach «Der Verdingbub» oder «Stationspiraten» einmal mehr einer Rolle auf der Schattenseite des Lebens.