Rolf Knie: «Charlie Chaplin machte Pantomime für mich»

Seit dem letzten Wochenende ist die Chaplin-Villa am Genfersee ein Museum. Als Kind besuchte Rolf Knie die britische Filmlegende dort – und erlebte einen ganz besonderen Nachmittag, wie er im Interview mit «Glanz & Gloria» erzählt.

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Rolf Knie über Charlie Chaplin

0:26 min, vom 18.4.2016

Die Zirkusdynastie Knie und die Familie Chaplin verbindet eine lange Freundschaft. So sass Charlie Chaplin immer im Publikum, wenn der Zirkus Knie in Vevey gastierte. Die Familien trafen sich auch privat, etwa zu Tee und Kuchen in der 15-Zimmer-Villa «Manoir de Ban», wie Rolf Knie (66) «G&G» erzählt.

Deshalb sei die Eröffnung des Museums für ihn ein besonders emotionaler Moment, verbunden mit vielen Erinnerungen. Wie etwa dieser: «Hinter dieser Tür machte Charlie Chaplin für uns Kinder Pantomine. Er hatte ein grosses Herz für Kinder», so Rolf Knie.

Charlie Chaplin

Charlie Chaplin zählt zu den einflussreichsten Komikern des 20. Jahrhunderts. Zu seinen bekanntesten Werken gehört «Der grosse Diktator» oder «Modern Times». Die letzten 25 Jahre seines Lebens verbrachte Charlie Chaplin mit seiner
Frau Oona und seinen acht Kindern in seinem Anwesen «Manoir de Ban»
oberhalb von Vevey. Dort wurde nun am Samstag das Museum «Chaplin's World» feierlich eröffnet.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Charlie Chaplin – Sein Vermächtnis

    Aus glanz und gloria vom 18.4.2016

    Nach Chaplins Tod 1977 lebte seine Frau Oona in der 15-Zimmer-Villa «Manoir de Ban» bis zu ihrem Tod. Danach zogen ihre Söhne Eugene und Michael mit ihren Familien und insgesamt 12 Kindern dorthin. 2006 verkauften sie das Anwesen der Museums-Stiftung. 10 Jahre später wurde nun am Samstag das Museum «Chaplin's World» feierlich eröffnet. Mit einer illustren Gästeschar, die Charlie Chaplin die Ehre erweist.