Ronja Furrer bricht in Tränen aus

Seit Jahren engagiert sich Model Ronja Furrer für das Behindertenheim Blumenhaus im solothurnischen Buchegg. Zu Weihnachten stattet sie den Bewohnern wieder einen Besuch ab und wird dabei von ihren Gefühlen überwältigt.

Wenn Ronja Furrer im Blumenhaus vorbeischaut, freuen sich Gross und Klein auf sie. Der 16-jährige Bewohner Manuele beispielsweise verehrt das Model so sehr, dass er sich im Internet immer über sie informiert. «Ich habe auf Google nachgeschaut, wann sie Geburtstag hat und habe mir den 18. Januar eingetragen», erzählt er «G&G» stolz.

Furrer: Besuche guter Ausgleich zu Model-Job

Und als Ronja Furrer dies hört, kullern bei ihr die Tränen. «Ihr seid so liebe Kinder.» Später als sie sich wieder gefasst hat, erklärt die Solothurnerin ihren Gefühlsausbruch. «Sie sind so herzlich und bodenständig. Weil in meinem Job vieles oberflächlich ist, bin ich immer sehr emotional, wenn ich mit diesen Kindern zusammen bin.» Hier würden sie alle so nehmen, wie sie ist. «Wir sind alle gleich und das ist sehr schön.»

Die Treffen mit den Blumenhaus-Bewohnern geben Ronja Furrer viel Kraft. «Es ist wichtig, etwas zu finden, das einen stärkt. Und das hier stärkt mich sehr.» Auch als sie vor ein paar Wochen grosse Probleme mit ihrem Rücken hat, helfen ihr solche Erlebnisse.

Ronja Furrer hat eine spezielle Verbindung zum Blumenhaus, einem Wohnheim mit Schule und geschützter Werkstatt für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Ihre Mutter arbeitet dort. Ihre Tante war selbst früher Bewohnerin. Und sie hat der Einrichtung schon bei der Finanzierung eines dringend benötigten Neubaus geholfen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Ronja Furrer: Emotionale Momente im Blumenhaus

    Aus glanz und gloria vom 22.12.2015

    Ronja Furrer ist eines der erfolgreichsten Schweizer Models und jettet in ihrem Berufsalltag zwischen New York, Paris und Mailand hin und her. Seit Jahren engagiert sie sich aber auch für das Blumenhaus Buchegg, ein Wohnheim mit Schule und geschützter Werkstatt für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Ronjas Tante lebte hier und ihre Mutter arbeitet als Lehrerin im Blumenhaus. Kein Wunder, hat es gerade unter den jüngeren Bewohnern regelrechte Ronja-Furrer-Fans – was die Solothurnerin zu Tränen rührt.