«Schnauze voll»: Büne Huber rechnet mit den Fussballern ab

Er überschwemmt mit seinem Plädoyer für Eishockeyaner alle Kanäle der Sozialen Medien und erntet Beifall in den Kommentarspalten. In der Drittelspause des Playoff-Finalspiels zwischen Bern und Lugano lässt Büne Huber Dampf ab.

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Büne Hubers Wutrede über die Fussballer

1:06 min, vom 6.4.2016

In einem Fernsehinterview mit Teleclub sagt er: «Ich habe die Schnauze voll von den Fussballern mit tätowierten Unterarmen. Von ‹Pussys›, die im Strafraum immer hinfallen.» Und der «Patent Ochsner»-Sänger wettert weiter: «Wenn ich in Italien den kleinen Jungs bei einem Freistoss zugucke, dann stehen sie alle da wie Ronaldo und spucken rum. Und dann fliegt der Ball in die nächste Gelateria.»

Andy Egli ist nicht Bünes Meinung

Klare Worte, welche Fussball-Experte Andy Egli (57) nicht gerechtfertigt findet. Denn die Sportarten seien nicht miteinander zu vergleichen: «Der Fussball ist eine mediale Bühne», sagt er gegenüber «Glanz & Gloria». Ausserdem würden im Fussball die Körper der Spieler thematisiert – schon nur, weil sie sichtbar seien. «Die Hockeyaner hingegegen sind schön eingepackt.»

Büne Huber (54), seit frühester Kindheit bekennender SCB-Fan, schliesst seinen Angriff mit den Worten: «Ich werde bestimmt auch die EM nicht schauen. Ich geh mich betrinken. Es ist ein Scheiss-Sport geworden.»

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Büne Huber: Schimpftiraden über Weicheier im Fussball

    Aus glanz und gloria vom 6.4.2016

    Gestern liess sich Patent Ochsner Sänger Büne Huber nach einem Eishockeymatch im Interview mit Teleclub zu einer Schimpftirade hinreissen: Im Gegensatz zu den Hockeyspielern seien Fussballer «Pussys, die immer stürzen» und Fussball sei ein «uniformer Scheissdreck» und überhaupt gingen ihm tätowierte Fussballerarme und Schwalben gehörig auf den Nerv. Damit hat Büne in ein Wespennest gestochen. Heute kommen die Reaktionen.