Schweizer «Feuchtgebiete»-Star Carla Juri mit Kurzhaarschnitt

Die Schweizer Schauspielerin Carla Juri spielt die Hauptrolle im Film «Feuchtgebiete». An der diesjährigen Berlinale gibt nicht nur ihre neue Rolle zu reden – sondern auch ihre neue Kurzhaarfrisur.

Als eines von zehn europäischen Schauspiel-Talenten steht die 27-jährige Bernerin Carla Juri an der Berlinale als Shooting Star 2013 im Rampenlicht. Juri gewann bereits 2012 den Schweizer Filmpreis für ihre Darstellung «Eine wie iig – dr Dällebach Kari». Mit der Verkörperung von Charlotte Roches Roman-Protagonistin Helen Memel dürfte sie auch in Deutschland durchstarten. An Juris Seite spielen die deutschen Schauspieler Christoph Letkowski und Axel Milberg.

Juri: Kurzhaarschnitt für «Feuchtgebiete»

Überraschenderweise taucht die Schauspielerin in Berlin ohne ihre goldene Haarpracht auf, sondern mit einem rassigen Kurzhaarschnitt. «Ich musste meine Haare für meine letzte Rolle schneiden.» So ganz wohl war ihr dabei nicht. «Zuerst hatte ich Panik, aber der Regisseur meinte, es passe noch nicht: So wurden zehn Zentimeter weggeschnitten und zum Schluss musste dann alles weg.»

«Feuchtgebiete» im Sommer 2013 in den Kinos

Der Film «Feuchtgebiete» von David Wnendt, der auf Roches provokantem Bestseller aus dem Jahr 2008 basiert, kommt im Sommer 2013 in die Kinos. Juri spielt darin die Hauptrolle – eine junge Frau, die nach einer missglückten Intimrasur im Spital landet. Angesprochen auf ihren Part in der gewagten Roman-Verfilmung äussert sich Juri gegenüber glanz & gloria: «Literatur und Film sind zwei verschiedene Kunstformen. Deshalb kann man das Buch und das Drehbuch nicht vergleichen.»