Seraina Rohrer: «Ich kann an nichts anderes als Filme denken»

Am Donnerstag starten die 48. Solothurner Filmtage. Nicht verwunderlich also, kann Direktorin Seraina Rohrer derzeit an nichts anderes denken. Ihr privates Leben würde sich aber gar nicht als Film eignen, wie sie g&g verraten hat.

Filme schauen von früh morgens bis spät abends – das stand bei Seraina Rohrer in den letzten Wochen auf dem Programm. Zum zweiten Mal führt die 35-Jährige die Solothurner Filmtage als Direktorin an.

« Ich habe schon auch noch andere Interessen »

«Im Moment kann ich an nichts anderes als Filme denken», gibt sie denn auch lachend zu. Aber in der restlichen Zeit des Jahres habe sie schon noch andere Interessen. «Ich gehe gerne in die Natur – wenn man aus dem dunklen Kino kommt und etwas Licht sieht, ist das super.»

« In meinem Leben gibt es wohl zu wenig Krisen und Wendepunkte für einen Film »

Und tatsächlich kommt es auch bei der Direktorin der Solothurner Filmtage mal vor, dass sie irgendwann keine Lust mehr auf Filme hat. «Nach dem ganzen Film-Marathon denke ich am Wochenende, jetzt muss ich mal keinen Film mehr sehen.» Aber spätestens nach einer Woche Abstinenz habe sie dann wieder Lust auf Kino.

Ihr eigenes Leben würde sich hingegen nicht wirklich für die Leinwand eignen. «In meinem Leben gibt es wohl zu wenig Krisen und Wendepunkte für einen Film – es ist zu konstant. An der Dramaturgie müsste man also noch feilen», erklärt Seraina Rohrer schmunzelnd. Aber sie sei sehr glücklich in ihrem eigenen Film.