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Schweiz Sotschi-Auftakt: Freude bei Wawrinka, Ärger bei Schawinski

Am Freitag beginnen die Olympischen Spiele in Sotschi. «glanz & gloria» hat Schweizer Prominente im Vorfeld gefragt, was ihnen der Sportanlass bedeutet. Während die einen sich freuen und auf viele Medaillen hoffen, äussern sich die anderen kritisch.

«Die Olympischen Spiele sind immer ein unglaubliches Ereignis», so Stanislas Wawrinka gegenüber «glanz & gloria». Er werde vor allem mit den Schweizer Skifahrern und Eiskockeyspielern mitfiebern. Auf zehn Medaillen hofft Maria Walliser. «Ob Gold oder nicht, spielt keine Rolle», so die ehemalige Skirennfahrerin. Auf dem Podest zu stehen, sei für einen Athleten das Grösste.

Die Sportler müssen jetzt einfach mitspielen, damit sich der Zar Putin noch grösser fühlt
Autor: Roger SchawinskiJournalist

Kritisch gegenüber den Olympischen Spielen äussert sich Roger Schawinski. «Ich habe sehr gemischte Gefühle in Bezug auf Sotschi», gesteht der Moderator. Die Olympischen Spiele seien ein rein politischer Event. «Die Sportler müssen jetzt einfach mitspielen, damit sich der Zar Putin noch grösser fühlt.» Ins selbe Horn bläst Walter Andreas Müller: «Ich finde die Repressionen ganz schlimm», so der Schauspieler. Ihm sei jegliche Lust auf die Olympischen Spiele vergangen.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Holenstein, Luzern
    Da muss ich WAM und Roger Schawinsky leider recht geben!!! Himmeltraurig! Wo bleibt der olympische Gedanke? Sind die Mitglieder des IOC alles Schlappschwänze? Dann Didier Burkhalter...was erhofft er sich in Sochi? Einige Staatsmänner sind aus Protest gegen die Putin-Spiele der Eröffnungsfeier fern geblieben! Wo Herr Burkalter bleibt ihr gesunder Menschenverstand? Der Bundesrat ist für mich immer unglaubwürdiger!!!
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  • Kommentar von F. Marduk, Männedorf
    Schawinskis - Äusserung über Putin ist wohl nicht auf seinem Mist gewachsen! Leider sagt es auch sehr viel über den journalistschen Anspruch von Schawinski aus, solche trivialen Boulevard - Äusserungen hinauszuposonaunen! Schawinski würde wohl auch Chodorkowskij als Philanthropen bezeichnen. Ein Chodorkoswskij überflügelt einen Bernard Madoff punkto krimineller Energie bei weitem. Da muten die paar jährchen von Chodorkowsij gegenüber den 150 jahren Knast von Madoff wie ein Schmuseurteil!
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    1. Antwort von Hans Koller, Basel
      Die Logik ihrer Aussage. Weil Chodorkowski Dreck am Stecken hat darf man Putin nicht kritisieren. Kläglich.
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  • Kommentar von Ray Ban, 8005
    Die letzte Sommer-Olympiade war übrigens in China . . . . .
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    1. Antwort von Th. Keiser, Luzern
      Ray Ban ... die Sonnenbrille mal absetzen und im Februar 2014 ankommen. Die letzten olympischen Sommerspiele waren 2012 in London.
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