Vanessa Mae vergeigt ihr Olympia-Rennen und freut sich

50 Sekunden hinter der Gewinnerin und damit der letzte Platz an den Olympischen Spielen im Riesenslalom: Für die thailändische Star-Geigerin Vanessa Mae ist das dennoch kein Grund zum Trübsal blasen.

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Vanessa Mae über ihre Olympia-Teilnahme

0:51 min, vom 18.2.2014

Vanessa Mae zählt an den Olympischen Spielen in Sotschi zu den Exoten. Die Star-Geigerin ist am Vormittag für Thailand, der Heimat ihres Vaters, an den Start des Riesenslaloms gegangen.

Das Rennen gewinnt eine andere – Tina Maze aus Slowenien. Mae landet auf Platz 66, über 50 Sekunden hinter Maze und wird damit letzte. «Dreimal bin ich fast gestürzt. Jetzt bin ich glücklich, dass ich mich nicht verirrt und es nach unten geschafft habe», so Mae zu SRF.

«  Zermatt hat mein Leben verändert »

Vanessa Mae
Geigerin und Skifahrerin

Die Liebe zum Skifahren entdeckte Mae in der Schweiz. Vor drei Jahren zog sie nach Zermatt. «Zermatt hat mein Leben verändert», sagte sie im Januar. Sie ahnte schon damals, dass sie sich in Sotschi keine grossen Hoffnungen auf einen Platz in den vordersten Rängen zu machen brauche. «Aber ich werde um jede Sekunde kämpfen.»