Viktor Giacobbo: «Meine Eltern waren froh, als ich auszog»

Viktor Giacobbo ist begeistert von Bettina Oberlis neuestem Film «Lovely Louise». Passend zur Geschichte des Films erzählen er, Regisseurin Bettina Oberli und Hauptdarsteller Stefan Kurt an der Premierenfeier von ihrer Abnabelung vom Elternhaus.

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Giacobbo & Co. über ihre Abnabelung vom Elternhaus

0:46 min, vom 3.9.2013

Regisseurin Bettina Oberli stellte in Zürich ihr neuestes Werk vor: «Lovely Louise». Der Film erzählt die Geschichte eines 50-jährigen Mannes, der immer noch bei seiner 80-jährigen Mutter lebt. Aus Liebe zu seiner Mutter gelingt es ihm nicht, sich abzunabeln.

«  Ich wollte auf eigenen Beinen stehen »

Viktor Giacobbo
Kabarettist

Für den begeisterten Premierengast Viktor Giacobbo ein unvorstellbarer Gedanke. «Ich glaube, meine Eltern waren froh, dass der quengelnde Sohn, der immer mit seinem Vater über Politik gestritten hat, endlich aus der Wohnung raus war», erzählt der Kabarettist lachend gegenüber «glanz & gloria».

Und er sei genauso froh gewesen. «Ich wollte auf eigenen Beinen stehen – also waren alle erleichtert, als ich auszog.»

«  Die Abnabelung vom Elternhaus war ein wichtiger und zugleich schmerzhafter Prozess »

Bettina Oberli
Regisseurin

Auch Filmemacherin Bettina Oberli wollte schon sehr früh auf eigenen Beinen stehen und verliess ihr Nest bereits als 16-Jährige. Für die Regisseurin ein «wichtiger und zugleich schmerzhafter Prozess», wie sie verrät. Hauptdarsteller Stefan Kurt ging es ähnlich. «Mit 19 hatte ich einfach den Drang, die Welt zu entdecken. Das ist ja ganz normal.» Oder eben auch nicht, wie der Schauspieler in seiner Rolle als André in «Lovely Louise» jetzt auf der Kinoleinwand beweist.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Bettina Oberli: Ihr neuer Kinofilm berührt

    Aus glanz und gloria vom 3.9.2013

    «Lovely Louise» heisst der neue Kinofilm von Regisseurin Bettina Oberli. Stefan Kurt spielt in der Tragikomödie einen liebenden Sohn, der sich nicht von seiner Mutter trennen kann. Für den Schauspieler wie auch für den begeisterten Premierengast Viktor Giacobbo ein unvorstellbarer Gedanke.