Volksmusikstars trauern um ihren Freund Karl Moik

Sie waren mehr als Bühnenkollegen. Sepp Trütsch verband eine langjährige Freundschaft mit Karl Moik. Auch Andy Borg, Monika Kaelin und Francine Jordi geht der Tod des Entertainers nahe.

«Ich habe heute Mittag von seinem Tod erfahren», sagt Sepp Trütsch gegenüber «Glanz & Gloria». Die Nachricht habe ihn tief getroffen.

«Karl war ein Freund und Kollege der ersten Stunde», erzählt er weiter. Über Jahre moderierten beide den Grand Prix der Volksmusik – Moik in Österreich, Trütsch in der Schweiz. Die Verbindung sei aber weit darüber hinaus gegangen. «Wir haben mehrmals zusammen Ferien gemacht. Einmal waren wir sogar mit unseren Frauen auf Kreuzfahrt.»

Video «60 Jahre Sepp Trütsch» abspielen

60 Jahre Sepp Trütsch

2:59 min, aus Glanz & Gloria vom 25.5.2009

Enge Freunde bis zuletzt

Zu Trütschs 60. Geburtstag 2009 kam Karl Moik in die Schweiz. Auch er habe seinen Freund jedes Jahr besucht – zuletzt nach dessen Herzinfarkt 2014. Und telefonisch hätten sie ebenfalls bis zuletzt in engem Kontakt gestanden. Er werde ihn vermissen. «Karl war ein herzensguter Mensch. Und er war für jeden Spass zu haben.»

Andy Borg verneigt sich

Ähnlich betroffen zeigt sich Andy Borg. «Karl Moik war für mich nicht nur ein guter Freund, er war für mich ein grosses Vorbild, in dessen Fussstapfen mir zu treten vergönnt war», so der Musikantenstadl-Moderator. Karl Moik habe sich wie kein anderer in den letzten Jahrzehnten für die Volksmusik und den Schlager, vor allem aber auch für den Nachwuchs eingesetzt. «Ihm haben viele grosse Kolleginnen und Kollegen ihre Karriere zu verdanken. Ich verneige mich vor ‹Karl, dem ganz Grossen›.»

Monika Kaelin trauert aus der Ferne

Monika Kaelin, zur Zeit im Urlaub, erfährt durch «G&G» vom Tod des Moderators. «Wir sind oft zusammen im Duett aufgetreten», erinnert sie sich. Moik habe immer mit ihr singen wollen. Ihre Gedanken seien nun bei Karls Frau Edith. «Ich möchte ihr mein herzliches Beileid ausdrücken.»

Übernimmt Francine Jordi den Musikantenstadl?

«Die Nachricht von Karls Tod macht mich tief traurig», so Francine Jordi gegenüber «G&G». Sie habe über das Berufliche hinaus auch Privates mit ihm verbunden. «Auf Karls Unterstützung und seinen Rat durfte ich immer zählen. Seiner Frau Edith und seinen Nächsten wünsche ich viel Kraft in dieser traurigen Zeit.» Ob Francine Jordi in die Fussstapfen von Andy Borg tritt und den Musikantenstadl übernimmt, steht laut ihrem Manager Wolfgang Max Kaminski in den Sternen: «Die Medien haben Francine Jordi als Kandidatin ins Gespräch gebracht. Aber noch ist alles Spekulation. Nichts steht fest.»