Wenn der Chef ein A#@*%! ist

Erst die Fernsehserie, jetzt der Kinofilm: «Stromberg» lebt davon, dass der Chef ein ausgesprochenes Ekel ist. Ob das auch im wahren Leben ein taugliches Rezept am Arbeitsplatz ist, daran scheiden sich bei der Premiere die Geister.

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Muss der Chef ein Ekel sein? Die Frage an der Filmpremiere

0:50 min, vom 21.2.2014

Rapper Bligg beschreibt in seinem Song «Chef» ausführlich, warum der hinterste der Körperteile stets regiert. Dieses Prinzip beherzigt Büro-Chef Bernd Stromberg in der gleichnamigen TV-Serie seit 2004 und neuerdings auch in einem Kinofilm.

«  Es braucht eklige Personen »

Walter Beller
Bauunternehmer

«Es muss ab und zu eklige Personen geben auf der Welt», ist Bauunternehmer Walter Beller bei der Premiere überzeugt, und Ehefrau Irina doppelt nach: «Als Frau muss man ein Biest sein, sonst kommt man nicht durch bei Männern.»

Komiker Claudio Zuccolini hat es auch nicht immer einfach mit seinem Vorgesetzten – sich selber: «Zwischendurch bin ich als mein eigener Chef auch schwierig mit mir. Aber eigentlich komme ich recht gut aus.»

Auch «Stromberg»-Darsteller Christoph Maria Herbst kann sehr gut mit sich selber leben, denn er glaubt nicht, dass viel Stromberg in ihm steckt: «Den würde ich gar nicht reinlassen, ich bin so angefüllt mit mir selber, da hats keinen Platz für jemand anderen.»

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Premiere: «Stromberg – Der Film»

    Aus glanz und gloria vom 21.2.2014

    Man hasst ihn, darum lieben ihn die Fans – den launischen, zynischen und egozentrischen Chef Bernd Stromberg aus der deutschen TV-Serie «Stromberg», gespielt von Christoph Maria Herbst. Gestern feierte in Zürich «Stromberg – Der Film» Premiere. «glanz & gloria» ging der Frage nach, inwiefern man ein Ekel sein muss, um erfolgreich zu sein.