Wenn Schweizer Promis ihre Ellenbogen ausfahren

Am Mittwoch feierte die Fortsetzung der «Hunger Games» Kino-Premiere. Darin kämpfen die Figuren für ihre eigenen Interessen. Auch im wahren Leben muss man manchmal Zähne zeigen. Philipp Fankhauser, Andrea Jansen und die Bellers haben «glanz & gloria» mehr verraten.

Für Philipp Fankhauser ist klar: «In meiner kleinen Welt als Blues-Sänger muss ich jeden Tag die Ellenbogen ausfahren.» Wie er «glanz & gloria» an der Premiere von Teil 2 der «Hunger Games» (Deutscher Filmtitel: «Die Tribute von Panem») erzählte, hat er auch ausserhalb seines Berufsalltags Zähne gezeigt: Fankhauser kämpfte für die Eintragung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften – «eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die man uns jahrelang nicht zugestehen wollte».

«  Wer nach oben will, muss kämpfen »

Walter Beller
Bau-Unternehmer

«Täglich», sagt Irina Beller, «muss ich bei meinem Mann die Ellenbogen ausfahren.» Für ihn, Walter Beller und seines Zeichens Zürcher Bau-Löwe, ein Gefühl, das er kennt. «Man muss kämpfen, sonst kommt man nie nach oben.» Das bedeute, sich jemandem auch mal in den Weg zu stellen.

Auch Andrea Jansen, ehemalige «SF unterwegs»-Moderatorin, ist «Ellebögle» kein Fremdwort. «Als arbeitstätige Mutter gehört das dazu.»

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Mit den Ellbogen arbeiten: Komiker Jonny Fischer

    Aus glanz und gloria vom 21.11.2013

    An der Schweizer Premiere des Hollywoodfilms «Die Tribute von Panem – Catching Fire» ist der Promiaufmarsch gross. Der Film handelt von einer Zweiklassengesellschaft, in der die Reichen die Armen für eine Unterhaltungsshow missbrauchen, in der es um das pure Überleben geht. «g&g» wollte von Premieregästen wie Komiker Jonny Fischer, Politiker Bastien Girod oder Moderatorin Andrea Jansen wissen, ob auch sie für ihre Karrieren über Leichen gehen, oder zumindest mit hartem Ellbogeneinsatz an die Spitze ihrer Zünfte streben.