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Schweiz Zukunftspläne trotz Krebs: This Jenny will seine Ursula heiraten

Der alt Ständerat This Jenny leidet an Magenkrebs. Trotz der erschütternden Diagnose lässt der 62-Jährige den Kopf nicht hängen und blickt vorwärts. Auch in der Liebe.

Legende: Video This Jenny über sein Befinden abspielen. Laufzeit 1:33 Minuten.
Vom 22.04.2014.

Wenn man This Jenny in diesen Tagen sieht, kann man kaum glauben, dass der ehemalige Ständerat an Magenkrebs in fortgeschrittenem Stadium leidet. Vier Chemotherapien hat er inzwischen hinter sich. Und trotzdem lässt der alt Ständerat am Wochenende am Parlamentarier-Skirennen in Davos all seine Kollegen hinter sich – und gewinnt.

«Ich habe zwar an Gewicht verloren und im Kraftraum merke ich, dass meine Leistung um 30 Prozent zurückgegangen ist. Auf das Skifahren hat das aber keinen Einfluss», sagt der strahlende Glarner im Interview mit «glanz & gloria».

Ich bin nächstes Jahr wieder hier
Autor: This Jenny

Am Dienstag wird sich herausstellen, ob sein Magenkrebs nach den Chemotherapien weiter behandelbar ist: «Das bestmögliche Szenario ist, wenn man den ganzen Mangen herausnehmen kann.» Ist das nicht möglich, bleibt This Jenny nach Erwartungen der Ärzte noch rund ein Jahr.

Legende: Video Ursula Abgottspon über This Jenny abspielen. Laufzeit 0:53 Minuten.
Vom 22.04.2014.

Trotz der schwierigen Zeit steht Jenny mitten im Leben. «glanz & gloria» verrät er: «Ich will meine Partnerin Ursula heiraten». Die Walliserin Ursula Abgottspon (43) ist ebenfalls SVP-Politikerin. Vor drei Jahren haben die beiden ihre Liebe öffentlich gemacht.

Abgottspon leidet ganz besonders unter der Krankheit ihres Liebsten. Umso glücklicher macht es sie, ihren This am Parlamentarier-Skirennen so vital zu sehen: «Ich habe immer gehofft, dass das Skifahren die beste Therapie für ihn ist.» Das glaubt auch This Jenny selber. Und er sagt fest entschlossen: «Wenn es die Gesundheit erlaubt, bin ich nächstes Jahr wieder hier – und davon gehe ich aus.»

9 Kommentare

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  • Kommentar von Jean Rüegg, Wädenswil
    Lieber Herr Jenni. Trotz der schlechten Lage empfehle ich Ihnen, das Buch von Dr.Max Gerson zu lesen. Noch ist es vielleicht nicht zu spät, das Rad zurückzudrehen. Auch alle Fälle will ich Ihnen sagen, dass ich (ein Ihnen unbekannter Auslandschweizer, jetzt zurück aus den USA) Sie immer sehr geschätzt und bewundert habe bei Ihren Auftritten bei Tele Züri. Ich wünsche Ihnen Kraft, viel Mut und Gelassenheit. Freundliche Grüsse, Jean Rüegg
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  • Kommentar von Thomas Späni, 8610 Uster
    Sehr geehrter Herr Jenny Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen alles Gute. Möge Ihnen, auch wenn Sie nicht glauben, der liebe Gott nochmals eine Chance geben. Menschliche Politiker wie Sie, benötigt unser Land. Für die in Stand Stellung der Leglerhütte zusammen mit dem "Roten" Marti und auch die pointierten Äusserungen am Fernsehen haben meine Hochachtung für Sie grösser werden lassen. Gute Besserung und viel Kraft für Sie , aber vor allem auch für Ihre Partnerin und Ihre Angehörigen.
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  • Kommentar von Anna Scherrer, 9650 Nesslau
    Geehrter Herr Jenny,Ihre Gedanken dem Leben ein Ende zu mchen stört mich unheimlich.Ein so grosser Politiker und Christ sollte besser umgehen können mit seinem Leben.Wünsche Ihnen von ganzem Herzen Geduld, Kraft und Gottessegen.
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    1. Antwort von D. Daniele, Obergösgen
      Frau Scherrer, ich finde Ihre Vorwürfe völlig daneben und deplatziert, Sie sollten sich schämen so was zu schreiben. Ich wünsche Herr Jenny viel Kraft und gute Freunde, alles Liebe von einem Bürger wünscht.. D. Daniele
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    2. Antwort von Thomas Stäubli, Lufingent
      This Jenny ist soweit ich weiss ein Atheist. "Ich glaube nicht an Gott" lässt er sich jedenfalls zitieren. Es ist doch einfach Privatsache, ob man Sterbehilfe beanspruchen will oder nicht. Ich würds wahrscheinlich auch so machen wie Jenny.
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    3. Antwort von SyStüssi, Bergün
      Frau Scherrer schämen Sie sich. Wo bleibt bei Ihnen die Achtung für das Gegenüber. Ob This nun Christ oder Atheist ist.... der Mensch steht im Vordergrund. Mein bester Freund kann ein Jude, ein Atheist, ein Katholik oder ein Muslim sein....obwohl ich evangelisch geboren und nun Atheistin bin. Das Glarnerland (Textilindustrie mit vielen Fremden!) könnte auch für Sie in Bezug auf Toleranz fürs Gegenüber ein Vorbild sein. Einem Menschen wie Sie kann ich leider nichts Gutes Wünschen Sybille Stüssi
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