Sexskandal: Freispruch für Michelle Hunziker

Grund der Anklage? Verleumdung. Michelle Hunziker hatte ihren Ex-Manager Rudolfo Mirri der sexuellen Belästigung bezichtigt.

Michelle Hunziker

Bildlegende: «Ich bin glücklich!» Michelle Hunziker hat den Prozess gewonnen. Keystone

Sechs Monate Haft und eine Zahlung von 1,5 Millionen Euro (über 1,6 Millionen Franken) hatten der Moderatorin gedroht, weil sie in einem Interview behauptet hatte, Mirri habe sie sexuell belästigt.

Ein Gericht in Rimini befand die dreifache Mutter nun für nicht schuldig. Den Gerichtsbescheid twitterte Michelle Hunziker auf ihrem Twitter-Account.

Das Gerichtsurteil

«Ich bin glücklich, weil mich dieses Urteil freispricht und die Gewalt verurteilt. Ich bin glücklich, weil junge Frauen jetzt mehr Mut haben, sich zu wehren», schreibt die 39-Jährige unter das Foto. In einem anderen Tweet dankt sie ihrer Anwältin.

«  Er sagte zu mir: ‹Wenn du weiter arbeiten willst, musst du mit mir ins Bett gehen.› »

Michelle Hunziker
Moderatorin

Mirri hatte seinen ehemaligen Schützling wegen Verleumdung verklagt. In einem Interview in der Satire-Show «Striscia la notizia» vor sechs Jahren behauptete Hunziker, Mirri habe sie sexuell genötigt. «Er sagte zu mir: ‹Wenn du weiter arbeiten willst, musst du mit mir ins Bett gehen.› Er hat mich erpresst – es war ein Albtraum. Ich war als Model tätig und erst 17.» Mirri hatte die Vorwürfe von Anfang an von sich gewiesen und Anzeige erstattet.