Die Festung

Staffel 1, Folge 7

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Imma Savastano führt mittlerweile die Geschäfte des Clans mit eiserner Hand. Als sich Sohn Genny in Todesangst mit einem verzweifelten Anruf aus Honduras meldet, reagiert sie ohne sichtliche Rührung. Auch dem aus Spanier heimgekehrten Ciro zeigt Donna Imma die kalte Schulter.

Durch einige geschickte Winkelzüge ist es Immacolata Savastano (Maria Pia Calzone) gelungen, den Platz ihres inhaftierten Ehemanns Don Pietro einzunehmen. Verlierer im Machtpoker um den Posten als Chef des Clans ist - neben Sohn Genny - dessen verzweifelte Anrufe aus Mittelamerika die Donna offensichtlich kalt lassen, zunächst vor allem Ciro.

Dieser musste feststellen, nachdem er, nach erfolgreichen Verhandlungen mit dem Erzfeind des Savastanos, Salvatore Conte, aus Spanien nach Neapel zurückkehrt war, dass seine Anstrengungen beinahe umsonst gewesen sind. Es stellt sich nämlich heraus, dass Imma ihre Position während seiner Abwesenheit weiter gestärkt hat und Ciro als Hauptkonkurrenten auf den Thron ins Abseits manöveriert hat.

Um ihn weiter kleinzuhalten, betraut Imma Ciro mit der herabwürdigenden Aufgabe im neu für den Drogenhandel auserkorenen Stadtviertel den Kleindeal zu organisieren und den Betrieb zu leiten. Gleichzeitig festigt Imma ihre Macht, indem sie sich Im Viertel als grosszügige Gönnerin profiliert. Sie zeigt sich nahbar, lässt die Menschen ihre Probleme vortragen und verspricht ihnen die ganz reale Verbesserung ihrer Situation.

Als die Konkurrenz des Savastano-Clans im Viertel eine Bombe hochgehen lässt, mittels der eigentlich Ciro aus dem Weg hätte geräumt werden sollen, spricht sich Imma gegen die sofortige Vergeltung aus. Das ist ein weiterer Affront, der Ciro bedeuten soll, seine Ambitionen endgültig zu begraben.