Kleingeld

Staffel 1, Folge 5

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Als der Savastano-Clan Geld braucht, reisst Don Pietros Frau Imma das Heft an sich und macht sich auf nach Mailand. Dort soll Franco Musi, der Buchhalter der Savastanos deren verwaltetes Vermögen flüssig machen. Doch Musi, der gern dem süssen Leben frönt, hat Geld unterschlagen und fehlinvestiert.

Genny, der sich als Don Pietros Nachfolger profilieren soll, schafft es nicht, den Savastano-Clan wieder auf Kurs zu bringen. Als dringend Bargeld benötigt wird, reist deshalb nicht nur Don Pietros Sohn, sondern auch Ehefrau Imma nach Mailand, um dort vom Finanzverwalter der Familie flüssiggemachte Vermögenswerte einzufordern. Während sich der gelangweilte Genny um die Transaktion foutiert, wächst Imma immer stärker in die Rolle des neuen Clan-Oberhaupts hinein. Sie ist es denn auch, die den Finanzmann durchschaut und erkennt, dass dieser das Familienvermögen veruntreut und in dubiose Geschäfte gesteckt hat, aus welchen er es nun nicht mehr herausnehmen kann.

Mit einigem Geschäftssinn gelingt es Imma, einen Teil des Familienvermögens zu retten. Gleichzeitig legt Imma dem fehlbaren Finanzakrobat, der den Clan beinahe in den finanziellen Ruin getrieben hätte, nahe, die Konsequenzen aus seinem Tun zu ziehen.

Zurück in Neapel ist Immas Position gestärkt. Sohn Genny, der lieber mit seinen Kumpanen herumzockt oder seine Beinahefreundin zu beeindrucken versucht, ist für sie keine Konkurrenz. Um dem Grünschnabel eine Lektion zu erteilen, schickt sie ihn auf eine Mission nach Honduras, wo er für die Savastanos neue Liefernatenkreise erschliessen soll.

Ihr einziger ernsthafter interner Widersacher ist Ciro. Diesen schickt sie nach Spanien, wo er vordergründig Frieden mit dem exilierten Conte - in Neapel der schärfste Konkurrent der Savastanos - schliessen soll. In Wahrheit hofft die Matriarchin aber darauf, dass Ciro bei einer absehbaren gewaltsamen Auseinandersetzung das Zeitliche segnet. Somit hätte sie ihren mächtigsten Gegenspieler innerhalb des Clans aus dem Weg geräumt, ohne dass sie sich selbst die Finger schmutzig machen muss.