Evangelisch-reformierter Gottesdienst zum Karfreitag aus Bulle/FR

Als Fest kann man den Karfreitag nicht bezeichnen, denn an diesem Tag wird nichts gefeiert. Vielmehr steht die Erinnerung an den gewaltsamen Tod Jesu im Zentrum jedes Gottesdienstes, so auch in der reformierten Kirche von Bulle im Kanton Freiburg.

Wer sich an das Kreuz Jesu erinnert, kommt nicht umhin, nach dem Wozu und Warum zu fragen: War der grausame Tod Zufall, oder lief Jesu Leben und Schicksal von Anfang an darauf hinaus? Opfer oder Hingabe? Was meint das liturgische «pro nobis», die biblisch-christliche Formel «für uns» genau?

Die beiden Pfarrer Frédéric Siegenthaler und Pierre-André Schütz erkunden gemeinsam, wie das Geschehen auf Golgatha gedeutet werden kann. Begleitet werden sie vom Chor von Estavayer-le-Lac unter der Leitung von Marylène Maillard, Damien Savoy an der Orgel und Irene Pucci am Klavier.