Pianist Paul Wittgenstein und das Klavier-Repertoire für eine Hand

Der österreichische Pianist Paul Wittgenstein verlor im 1. Weltkrieg seinen rechten Arm. Was für andere das Karriereende bedeutet hätte, das wurde für Wittgenstein Anlass zur Spezialisierung.

Gezielt begann er Repertoire für die linke Hand einzustudieren, zu bearbeiten und bei Komponisten zu bestellen. Die Nachwelt verdankt ihm so viele bedeutende Kompositionen, z.B. von Ravel, Britten, Prokofiev, Korngold, Hindemith, Strauss, etc.. Paul Wittgenstein ist damit gewissermassen zum Vater der einhändigen Klaviermusik geworden.

Redaktion: Valerio Benz