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Güsel. Die Abfalldetektive Making-Of

Die Abfalldetektive Gabriel, Oli und Michel erlauben durch die komödiantische Aufbereitung des Themas einen neuen Blick auf die Wegwerfgesellschaft – und hinter die Kulissen von «Güsel».

Die drei Abfalldetektive sitzen auf der Ablage eines Lieferwagens, ihre Füsse links sind jeweils auf einem Anfallsack positioniert.
Legende: Die drei Abfalldetektive Michel, Gabriel und Oli. SRF/Jan Sulzer

Auch Slam-Poeten verhaspeln sich, wie das Making-of zu «Güsel. Die Abfalldetektive» zeigt.

Legende: Video Outtakes abspielen. Laufzeit 01:07 Minuten.
Aus Güsel. Die Abfalldetektive vom 28.04.2014.

Doch die Clips erlauben auch einen weiteren Blick auf die Macher der zweiten webexklusiven Serie von SRF. So mussten nicht nur unzählige Leimstifte und Marronitiere gegessen werden, sondern durch die Konfrontation mit den Abfallbergen der Kehrichtabfuhr mit dem direkten Gegenstand der Serie umgegangen werden: dem Abfall.

Schauspieler Michael von Burg thematisiert mit seiner Rolle des Michels die in dieser Form vor Augen geführte Wegwerfgesellschaft. Regisseur und Co-Produzent Jan Sulzer betont hierbei, dass der Zugang gerade durch die komödiantische Aufbereitung des Themas zum Nachdenken anregt, aber auch den Abfall in ein neues, positives Licht rückt.

Mit «Güsel. Die Abfalldetektive» blicken wir in den Mikrokosmos der Kehrichtabfuhr Schaffhausen, einem Ort mit eigenen Regeln. Die Znünipause als eigener Ritus, wie in so vielen Betrieben dieser Welt, ermöglicht ein neues Feld von Wortspielereien. Es wird gesprochen, damit etwas gesprochen wird und die Zeit vergeht. Diese Gespräche zeigen die Eigenheiten der einzelnen Charaktere. Michel verwertet selbst weggeworfenen Abfall wieder und ist hierbei der direkte Gegensatz zu Oli (Olifr M. Guz), der stets schlecht gelaunt, desinteressiert und genervt Paroli bietet. Gabriel (Gabriel Vetter), sieht sich indes auf dem Durchgang zur Polizeikarriere.

Zu den drei Protagonisten kommen noch zwei miteinbezogene Kameras, die als weitere Akteure funktionieren und den Zuschauer somit direkt ins Geschehen miteinbeziehen.

«Güsel. Die Abfalldetektive» spielt nicht nur in Schaffhausen, so sind auch die Macher der Serie aus der Stadt am Rheinfall. Die Serie vereint Kulturschaffende der Region, zeigt ein kreatives Randgebiet der Schweiz, akzentuiert durch den Schaffhauser Dialekt, der hierbei fast schon als Kunstsprache inszeniert wird, so Regisseurin und Co-Produzentin Deborah Neininger.

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