Hafen Hamburg (1/4)

Hafen Hamburg (1/4)

In der ersten Folge wagt Georges Delnon, Intendant der Staatsoper Hamburg, ein Experiment in der Elbphilharmonie. Bei Theatermann Thomas Gisiger dreht sich alles um seine bevorstehende Aufführung. Und der ehemalige Kapitän Jürg Niklaus kann sich selbst im Ruhestand nicht vom Hafen trennen.

Bei Thomas Gisiger, Betreiber des Theaters 2te Heimat, dreht sich alles um die bevorstehende Aufführung am Abend. Das Besondere: Nach der Vorführung bewirtet Thomas seine Gäste im eigenen Restaurant. In der kleinen Küche ein mehrgängiges Menü zuzubereiten, stellt ihn und seinen Lebenspartner Andreas jedes Mal vor eine Herausforderung.

Sara Lisa Schäubli hat sich in Hamburg in den Hafen und ihren Mann Frank verliebt. Sie will in der Medienmetropole Fuss fassen als Journalistin. Doch die Konkurrenz ist gross. Da sie vom Schreiben allein nicht leben kann, schippert sie als Barkeeperin auf dem Partyschiff Frau Hedi durch den Hamburger Hafen. Es ist diese lebendige Atmosphäre, die Sara Lisa immer wieder zu neuen Geschichten inspiriert.

Georges Delnon plant in der neuen Elbphilharmonie einen ganz besonderen Event. Der gebürtige Berner leitet, nach seiner Zeit in Basel, als Intendant die Staatsoper Hamburg und plant ein gewagtes Experiment in der Elbphilharmonie. Ein Konzert von Gustav Mahlers 8. Sinfonie mit einer riesigen Lichtinstallation. Musik und Kunst müssen im Einklang sein. Kein leichtes Unterfangen, wie sich herausstellt.

Der ehemalige Kapitän Jürg Niklaus hat seine letzte grosse Fahrt bereits lange hinter sich. Doch er hängt so sehr an der Welt der Seefahrt, dass er sich vom Hamburger Hafen nicht trennen kann. Statt zurück in die Schweiz zu ziehen, lebt er in einem Seemannsheim an der Elbe, immer auf Tuchfühlung mit den riesigen Containerschiffen.

Die «DOK»-Serie blickt auch hinter die Kulissen der gigantischen Frachtschiffe und begleitet einen Container, beladen mit Laufschuhen für das Schweizer Unternehmen «On Running». Fast drei Monate ist der Container an Bord der 336 Meter langen Chicago Express von Asien nach Europa gereist. Jetzt wartet auf die Crew im Hamburger Hafen eine der schwierigsten Wasserkurven der Welt. Eine Nervenprobe – auch für Schlepper und Lotsen, die den Kapitän unterstützen.