Hallo SRF! Jahresbericht Ombudsstelle: Der Ton der Kritik wird schärfer

Heute wurde der Jahresbericht der Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz veröffentlicht. Von 334 Beanstandungen wurde rund einem Fünftel stattgegeben. Das entspricht dem Anteil vergangener Jahre.

Mikrofon in einer Hand

Bildlegende: 334 Beanstandungen gingen im vergangenen Jahr ein. SRF

Im Jahr 2016 gingen bei der Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz 334 Beanstandungen ein – alle 26 Stunden eine. Sie betrafen 135 Sendungen. In fast 80 Prozent der betroffenen Sendungen konnten die Beanstandungen nicht unterstützt werden. Die Quote von rund 20 Prozent ganz oder teilweise gerügter Sendungen entspricht ungefähr dem Anteil vergangener Jahre. Als Trend zeichnet sich ab, dass sich der Ton der Kritik verschärft.

Die Beanstandungen beziehen sich auf insgesamt 135 Sendungen oder Beiträge aus Fernsehen, Radio oder dem Onlinebereich ein. Einige Sendungen zogen eine grosse Anzahl an Beanstandungen auf sich, namentlich die Sendung «Giacobbo/Müller» vom 14. Februar 2016, in der es um das Tanzverbot im Aargau und um das Abendmahl ging, mit 74 Beanstandungen. Der Film «Feuchtgebiete», ausgestrahlt am 17. August 2016, hatte 43 Beanstandungen zur Folge. Und auf die Unterhaltungssendung «Happy Day» vom 15. Oktober 2016 mit dem Blackfacing des «Verstehen Sie Spass?»-Moderators Guido Cantz folgten 17 Beanstandungen.

Den ganze Analyse finden Sie hier und den ganzen Bericht hier.