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12. Mai 2016 Nach «Hallo SRF!»: Hier will Ruedi Matter über die Bücher

Bei «Hallo SRF!» auf Radio SRF 1 beantwortete SRF-Direktor Ruedi Matter Fragen aus dem Publikum. Über 400 Fragen trafen im Vorfeld der Sendung ein – zahlreiche Hörerinnen und Hörer riefen direkt in die Sendung an. Die spannendsten Fragen im Überblick.

Simone Hulliger konfrontierte Ruedi Matter mit einigen der Fragen und Bemerkungen aus dem Kommentarfeld. Zudem riefen Hörerinnen und Hörer live in die Sendung aus dem Radiostudio Zürich an.

Eine Stunde reicht nicht, um mehr als 400 Fragen und Inputs zu thematisieren. Jedoch bleibt keine Frage unbeantwortet: Der SRF-Kundendienst antwortet per Mail. Diese persönliche Beantwortung wird allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen. Die spannendsten Fragen und Antworten finden Sie unten im Überblick.

Am Ende der Sendung zieht Ruedi Matter Bilanz: Es freue ihn, dass die Hörerinnen und Hörer grundsätzlich zufrieden seien. In der Detailpflege könne man zulegen; beim Einsatz von tönenden Elementen und den Verweisen auf Sendungen und das Online-Angebot.

Die spannendsten Fragen aus der Livesendung:

Warum kommen so viel Signete? Der Hörer weiss doch, welchen Sender er hört!

Heidi Ungerer, Publizistische Leiterin von Radio SRF 1, begründete, warum den Hörern immer wieder gesagt würde, dass sie Radio SRF 1 hören würden. «Die durchschnittliche Hördauer liegt bei rund 20 Minuten. Doch auch wer neu einschaltet, soll wissen, welcher Sender er hört», so die Antwort von Heidi Ungerer.

Peter Brunner aus Recherswil (SO): Wie wird Musik ausgewählt?

Michael Schuler, Leiter Musikredaktion SRF, erklärt, wie das Musikprogramm zusammengestellt wird und warum es sein kann, dass gewisse Lieder öfters gespielt werden als andere. «Dieses Thema beschäftigt uns sehr und wir sitzen regelmässig zusammen und diskutieren darüber, welches Lied passt.» Und so erfüllte Moderatorin Simone Hulliger Peter Brunner seinen Musikwunsch im Anschluss an die Sendung.

Wie rechtfertigen Sie Ihren höheren Lohn gegenüber den Mitarbeitern?

Bei dieser Frage zeigte sich der SRF-Direktor Ruedi Matter transparent: Er verdiene rund 400'000 Franken im Jahr. Das sei im Vergleich zu anderen Managerlöhnen nicht so riesig, aber er sei sehr zufrieden mit diesem Lohn und empfinde es als Glück, bei SRF Chef zu sein.

Warum sieht man Michelle Hunziker nicht am Bildschirm?

Franz Sturzenegger bedauert, dass man Michelle Hunziker nicht bei SRF sehe. Ruedi Matter sagt, dass man das immer wieder versucht habe, es aber nie ganz ins Programm von Michelle Hunziker gepasst habe. Zudem ist die gebürtige Ostermundigerin zu teuer für SRF: «Jede Woche könnten wir sie uns nicht leisten.»

Peter Laubscher: Was tun Sie gegen den «grassierenden Feminismus»?

Hörer Peter Laubscher kritisierte in seinem Kommentar den «grassierenden Feminismus». Die Antwort von Ruedi Matter: «Ich bin stolz darauf, dass etwa die Hälfte unserer Belegschaft weiblich ist und sogar die Frauenquote in der Führungsetage bei rund 30 Prozent liegt.»

Warum laufen im Dezember so viele englischsprachige Weihnachtslieder?

Um diese spezifische Frage zu beantworten, lancierte Ruedi Matter Michael Schuler, Leiter der Musikredaktion. Er betonte die Bedeutung der englischen Sprache im Musikgeschäft. Jedoch versprach er: «Wir werden das aufnehmen in die Planung für die kommende Weihnachtsmusik».

Die Hörerdiskussion zu «Hallo SRF!» ist geschlossen. Danke für Ihre interessanten Fragen und Kommentare. Bei weiteren Anliegen dürfen Sie sich gerne an den Kundendienst wenden.

444 Kommentare

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  • Kommentar von Elisabeth Suter-Budliger, Konolfingen/BE
    Ich habe vor etwa einem halben Jahr angeregt, dass auch die Nachrichtensprecher auf der Homepage porträtiert werden. Das fand man eine gute Idee - passiert ist bis heute nichts. Was spricht gegen eine Vorstellung in der Art wie es bei den ModeratorInnen gemacht wird? Danke und freundliche Grüsse Elisabeth Suter-Budliger
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  • Kommentar von Günter Maier, 8805 Richterswil
    Sehr geehrte Damen u. Herren Wir hören gerne Ihre Nachrichten u. Kommentare, aber die Musik im DRS 1 lässt sehr zu wünschen übrig. Für ein Puplikum ab 60 ist das nur Lärm und Geschrei, nichts melodisches, sehr wenig hörbares. Dabei gäbe es so viele schöne Musik, auch moderne ! Es ist zu wenig Abwechslung drinn. Die Auswahl der Musik treffen wahrscheinlich nur junge Leute bei Euch. Denkt doch mal auch daran, dass über den Tag mehr Ältere Radio hören.
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  • Kommentar von Christoph Derron, Wangen an der Aare
    Weil ich sehr gerne Musik höre, wärs schön, wenn auf SRF 1 neben den alten, ewiggleichen Songs auch mal rein instrumentale Musik gespielt würde. Sei es Jazz, Pop, Funk, Tanzmusik, Musicals usw. Musik die man nicht jeden Tag hört, die aufweckt statt aufregt. Die Musikwelt ist voll davon. Ist das aus Bequemlichkeit nicht möglich? Oder ist der Zufallsgenerator verrostet :-)
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