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Hallo SRF! Personelles

Antworten auf Fragen, die viele von Ihnen gestellt haben.

Gewisse Personen/Sendungen auf SRF sind überflüssig.

Die Geschmäcker und Vorlieben des Publikums sind höchst unterschiedlich. Die Meinungen, was ein «gutes Fernsehprogramm» ist, gehen weit auseinander. Dieser Tatsache täglich aufs Neue gerecht zu werden, ist unsere grosse Herausforderung. Das heisst aber auch: SRF kann nicht immer und zu jeder Zeit dem gesamten Publikum gerecht werden.

Warum arbeiten bei SRF so viele Linke, die auch entsprechend berichten?

Interessanterweise wird SRF regelmässig von allen Seiten kritisiert: Rechte Parteien werfen uns vor, linkslastig zu berichten. Linke Politiker hingegen finden, wir würden rechten Parteien zu viel Gewicht beimessen. Wie unsere Programme empfunden werden, hat also offensichtlich auch mit der jeweils eigenen politischen Position zu tun.

Die Mitarbeitenden von SRF folgen allerdings der eindeutigen Verpflichtung, die auch in unseren publizistischen Leitlinien festgeschrieben ist: Wir arbeiten unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Interessen. Das heisst, dass wir selbstverständlich auch bei politisch umstrittenen Fragen die stärksten Argumente jeder Seite gleichermassen darstellen. Ziel ist, damit zu einer freien Meinungsbildung beizutragen. Und nach Einschätzung der unabhängigen Beschwerdeinstanz gelingt uns das in aller Regel.

Weshalb sprechen nicht alle Moderatorinnen und Moderatoren klar und deutlich?

Natürlich hat SRF den Anspruch, dass die Moderatorinnen und Moderatoren klar und deutlich sprechen. Dafür absolvieren sie intensive Ausbildungen und Trainings. Konkrete Hinweise auf mögliche Schwachpunkte lassen wir in die regelmässigen Moderations-Workshops einfliessen. Wenn die Leistung nicht stimmt, analysieren wir die Ursachen und suchen nach einer Lösung.

Weshalb wird in derselben Sendung Schweizerdeutsch und Hochdeutsch gesprochen?

Diesen Wechsel zwischen Schweizerdeutsch und Hochdeutsch pflegt zum Beispiel das Nachrichtenformat «10vor10». Die Moderation erfolgt in Hochdeutsch, damit sie von möglichst vielen Bewohnern der Schweiz verstanden wird. Hochdeutsch ist hier also einfach der grösste gemeinsame Nenner. Zahlreichen Interviewgästen ist es hingegen lieber, wenn sie Schweizerdeutsch sprechen können, weil sie sich in ihrem jeweiligen Dialekt am besten ausdrücken können. Wir nehmen in diesen Fällen also in Kauf, dass jemand, der kein Schweizerdeutsch spricht oder versteht, entsprechende Passagen einer Sendung weniger gut oder gar nicht versteht. Das Nebeneinander von Hochdeutsch und Dialekt spiegelt den Sprachgebrauch in der Deutschschweiz wider.